Philips EP5360 im Test
Geschmack93%
Reinigung90%
Ausstattung94%
Bedienung91%
Design/Verarbeitung94%
Preis-/Leistung89%
92%Gesamtwertung
Philips EP5360 im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zum Philips 5000 Serie EP5360 und vergleichen Sie ihn mit anderen aktuellen Kaffeevollautomaten.

Philips EP5360 – Testbericht

Wer eine Alternative zu DeLonghi sucht und nicht so ganz genau auf den einzelnen Euro achten muss, kann beim EP5360 von Philips ohne Frage zugreifen. Unkomplizierte Bedienung, erstklassige Verarbeitung und nicht zuletzt sehr gute Kaffee- und Milchkaffeevarianten auf Knopfdruck – der EP5360 offenbart im Test keine echten Schwächen.

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Philips 5000 Series

Das Sortiment bei Philips umfasst zum Zeitpunkt des Tests 15 verschiedene Kaffeevollautomaten, davon 3 als Teil der neuen „Series 5000“. Neben dem hier getesteten EP5360 sind das die Modelle EP5365 und EP5361, welche sich in erster Linie durch Äußerlichkeiten voneinander unterscheiden. Während unser EP5360 über eine schwarze Klavierlack-Front mit Edelstahlelementen verfügt, besteht die Vorderseite beim EP5365 komplett aus Edelstahl. Die Variante ist dann meistens auch ein wenig teurer im direkten Vergleich. Der EP5361 kostete dagegen genauso viel wie der EP5360 und besitzt ein komplett weißes Gehäuse. Für die meisten dürfte also tatsächlich der schwarze EP5360 die interessanteste Variante sein und daher haben wir uns für den Test auch für genau dieses Modell entschieden. Wir wollen prüfen, wie sich das neue Modell im Vergleich zu den Vorgängern vom gleichen Hersteller schlägt, aber auch wie er im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet. Lesen Sie in unserem Test, wo die Stärken und eventuelle Schwächen des Philips EP5360 liegen.

Die Ausstattung

Im EP5360 verrichtet ein Scheibenmahlwerk aus Keramik seinen Dienst und soll eine konstant gute Leistung garantieren. Laut Philips können damit rund 20.000 Getränke zubereitet werden, bevor ein Nachlassen spürbar wird und eine Wartung oder ein Austausch nötig wären. Ein Milchbehälter ist ebenfalls vorhanden und ermöglicht die Zubereitung von Milchschaum auf Knopfdruck. Der Wassertank fasst maximal 1,8 Liter und kann zum Nachfüllen oder Reinigen komplett entnommen werden. Im Tank kann außerdem ein Wasserfilter angebracht werden, der bei regelmäßiger Erneuerung eine zusätzliche Entkalkung nahezu unnötig macht. Jedenfalls können so, laut Hersteller, bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalkung möglich sein.

Technische Daten: 
Gewicht:8,8 kg
Abmessungen (HxBxT):37 x 21,5 x 33 cm
Wassertank:1,8 Liter
Mahlwerk:Keramik
Mahlgrad:6 Stufen
Temperatur:3 Stufen
Kaffeestärke:5 Stufen
Milchschaum:Kaffeefibel Checkliste Icon positiv
Kaffeepulvermodus:Kaffeefibel Checkliste Icon positiv
Integrierter Wasserfilter:Kaffeefibel Checkliste Icon positiv
Brühgruppe entnehmbar:Kaffeefibel Checkliste Icon positiv

Über dedizierte Tasten können mit dem EP5360 Espresso, Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato ausgegeben werden. Mit der zusätzlichen Ausgabe von heißem Wasser und Milchschaum können außerdem auch andere Mischformen, etwa ein Americano, zubereitet werden. Der Geschmack lässt sich bei allen Getränken über verschiedene Parameter an die eigenen Vorlieben anpassen. So kann der Mahlgrad der Bohnen in 6, die Kaffeestärke in 5 und die Temperatur immerhin in 3 Stufen reguliert werden. Der Kaffeeauslauf ist höhenverstellbar und erlaubt auch die Nutzung von hohen Latte Macchiato Gläsern. Im Lieferumfang sind neben dem Vollautomaten und dem passenden Milchbehälter auch ein Wasserfilter, ein Messlöffel, ein Wasser-Teststreifen, eine Reinigungsbürste und ein pflegendes Schmierfett enthalten.

Testergebnis – teuer & gut

Insgesamt wirkt die Verarbeitung des Philips EP5360 sehr hochwertig und auch die Qualität der verwendeten Materialien ist überdurchschnittlich. Die schwarze Hochglanz-Front macht einen regelrecht edlen Eindruck und zusammen mit den Edelstahlelementen ergibt sich ein absolut gelungenes Design. Sowohl die 6 Tasten, das zentrale Display als auch die übrigen Bedienelemente sprechen direkt an und funktionieren immer zuverlässig. Ein kleiner Kritikpunkt offenbart sich allerdings beim Wassertank. Der kann zwar einfach entnommen werden und ist auch recht komfortabel zu befüllen, der hier angebrachte Henkel ist allerdings sehr dünn und macht nicht den stabilsten Eindruck.

Die Bedienung gestaltet sich aufgrund der klar beschrifteten Tasten, des hilfreichen Displays und nicht zuletzt auch wegen der gut verständlichen Kompakt-Bedienungsanleitung wunderbar einfach. Nach dem Einschalten benötigt der EP5360 nicht einmal eine Minute, bis zur Betriebsbereitschaft und der ersten komplett ausgegebenen Tasse. Nachdem ein Getränk zubereitet wurde, bleibt der Vollautomat zunächst aktiv und wechselt dann nach 30 Minuten in den Ruhezustand. Im Gegensatz zu den direkten Vorgängermodellen kann die Zeit hier aber auch angepasst und beispielsweise auf 60 Minuten verlängert werden – ein klares Plus.

Der Milchbehälter lässt sich einfach und zuverlässig mit der Maschine verbinden und bedeutet kaum nennenswerten Mehraufwand. Das Milchsystem wird genauso wie der Rest der Maschine automatisch gespült und eine manuelle Reinigung beschränkt sich hier auf den Behälter selbst. Falls hier frische Milch übrig geblieben ist, kann der gesamte Behälter auch einfach im Kühlschrank gelagert werden. Ansonsten verlangt der Philips EP5360 nach der üblichen Pflege, die ein Kaffeevollautomat eben benötigt. Der Tresterbehälter sollte regelmäßig geleert und gereinigt werden, genauso wie der Wassertank, die Auffangschale unter dem Auslauf und der Auslauf selbst. Die Brühgruppe kann hier natürlich ebenfalls entnommen werden und das sollte zumindest einmal pro Woche auch getan werden. Die Gruppe kann dann einfach unter dem Wasserhahn gereinigt werden und bei Bedarf mit etwas vom beiliegenden Schmierfett gepflegt werden.

Neben dem üblichen Betrieb mit ganzen Kaffeebohnen kann der EP5360 auch mit Kaffeepulver genutzt werden. Für die beiden Varianten verfügt die Maschine über zwei getrennte Einfüllschächte, die allerdings sehr eng beieinander liegen und zudem auch nicht besonders groß sind. Wenn es um einen möglichst aromatischen Geschmack geht, sollte man aber sowieso immer zu ganzen Kaffeebohnen greifen. So liefert die Philips dann auch einen sehr guten Espresso mit einer kräftigen Crema. Der Kaffee schmeckt ebenfalls sehr lecker und besticht durch einen klaren Geschmack. Die Milchschaumvarianten wie Cappuccino und Latte Macchiato profitieren vom integrierten Milchaufschäumer, der wirklich erstklassige Arbeit verrichtet. Dabei geht er aber auch etwas lauter zu Werke, während der EP5360 ansonsten zu den eher ruhigeren Vertretern seiner Gattung gezählt werden kann.

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Testfazit – das Geld wert

Mit einem Preis von rund 500 Euro, teilweise sogar etwas mehr, ist der Philips EP5360 eher im mittleren bis oberen Preissegment einzuordnen. Das rechtfertigt der Vollautomat in der Praxis aber auch immer wieder. Das Design und die Verarbeitung sind wunderbar gelungen und auch der Bedienkomfort und die Qualität der Kaffeegetränke lassen keinerlei Wünsche offen.

Vergleichen Sie den Philips EP5360 mit anderen Geräten in unserem Kaffeevollautomaten Test.

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