Philips Senseo HD6554 im Test
Geschmack94%
Reinigung92%
Ausstattung86%
Bedienung92%
Design/Verarbeitung89%
Preis-/Leistung94%
91%Gesamtwertung
Philips Senseo HD6554 im Test: Lesen Sie hier unseren Testbericht zur Philips Senseo HD6554 und vergleichen Sie sie mit anderen Kaffeepadmaschinen.

Philips Senseo HD6554 – Testbericht

Die Senseo HD6554 stellt als Original Senseo mit minimaler Ausstattung so etwas wie die Basisvariante der verschiedenen Kaffeepadmaschinen von Philips dar. Einige Features vermissen wir im Test gelegentlich zwar, die gebotene Kaffeequalität macht das in unseren Augen aber leicht wieder wett.

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Philips Senseo Original

Die ersten Senseo Kaffeepadmaschinen von Philips kamen bereits 2001 auf den Markt, die Reihe hat mittlerweile also rund 20 Jahre auf dem Buckel. Damals war das eine echte Neuheit, gab es mit der Senseo doch sehr gutes Kaffeearoma auf Knopfdruck und das ohne viel Wartungs- oder Pflegearbeiten. Lediglich eine regelmäßige Entkalkung und die normale Reinigung fallen hier an. Außerdem konnte bei dem System von Anfang an die Vielfalt an Pads mit verschiedenen Kaffeesorten und -varianten überzeugen. Hier ist man auch nicht auf das Sortiment von Philips beschränkt, sondern kann die Pads von vielen anderen Herstellern ebenfalls problemlos nutzen. Philips selbst hat die angebotenen Padmaschinen im Laufe der Jahre konsequent weiterentwickelt und das Angebot auch kräftig erweitert. Zum Zeitpunkt unseres Tests hat man dort knapp 20 verschiedene Modelle zur Auswahl, die in 5 Klassen sortiert sind – Original, Viva Cafe, Quadrante, Latte Duo und Switch. Die hier getestete HD6554 ist eine „Original“ Senseo, bei der die Ausstattung reduziert, der Preis von rund 60 Euro dafür aber auch relativ niedrig ist. Wir testen, ob die HD6554 das Geld wert ist und ob der Aufpreis für ein teureres Modell wie eine Quadrante oder eine Viva Cafe nicht doch besser investiert werden sollte.

Die Ausstattung

Wie alle aktuellen Senseo Maschinen verfügt auch die HD6554 über die „Kaffee Boost Technologie“, welche das Aroma im Vergleich zu älteren Modellen verbessern soll. Dazu kommt das heiße Wasser aus 45 Düsen auf die Pads, soll so also besser auf das ganze Pad gleichmäßig verteilt werden. Die Kaffeeausgabe kann über zwei Tasten gestartet werden: Eine Tasse oder zwei Tassen. Zusätzlich können die Tasten doppelt gedrückt werden, was dazu führt, dass ein stärkerer Kaffee mit weniger Wasser zubereitet wird. Im Betrieb nimmt die Philips rund 1.450 Watt auf, im Standby-Modus immer noch 0,26 Watt.

Technische Daten: 
Gewicht:1,7 kg
Abmessungen (HxBxT):21 x 31,5 x 33 cm
Leistung:1.450 W (Standby: 0,26)
ca. Preis:60 Euro
Wassertank:0,7 l
Tassenanzahl:1-2
Timerfunktion:Kaffeefibel Checkliste Icon negativ
Tropf-Stopp:Kaffeefibel Checkliste Icon positiv
Abschaltautomatik:Kaffeefibel Checkliste Icon positiv

Der Wasserbehälter nimmt maximal 0,7 Liter auf und ist damit eher nichts für größere Kaffeerunden, auch wenn die Kaffeeausgabe sehr schnell geht. Eine einzelne Tasse ist bereits nach rund 30 Sekunden komplett befüllt, während zwei Tassen noch etwas weniger als die doppelte Zeit benötigen. Das Netzkabel ist mit 80 Zentimetern Länge etwas kürzer als bei älteren Modellen, für die meisten Situationen aber wohl noch ausreichend. Im Gegensatz zu den Viva Cafe oder auch den Quadrante Maschinen ist der Kaffeeauslauf hier leider nicht verstellbar. Die maximale Tassenhöhe ist somit auf 10 Zentimeter beschränkt. Auf eine Entkalkungsanzeige muss man hier ebenfalls verzichten.

Testergebnis – Reduziert auf das Wesentliche

Die aktuellen Senseo Padmaschinen werden in Polen bzw. in Rumänien hergestellt, was erst mal natürlich nichts über die Verarbeitungsqualität aussagt. Im Vergleich zu den etwas älteren Modellen kann man hier aber trotzdem Kritik üben. Im Gegensatz zu denen kommt mittlerweile nämlich deutlich mehr Kunststoff zum Einsatz, wo vorher noch Edelstahlteile verbaut wurden. Abgesehen davon ist die Verarbeitung aber durchaus gut. Die Spaltmaße sind gering, dabei gleichmäßig und auch die Bedienelemente funktionieren leicht und stets zuverlässig.

Die Bedienung ist typisch für Kaffeepadmaschinen im Allgemeinen und Philips Geräte im Speziellen intuitiv gestaltet und wirklich kinderleicht. Wasser einfüllen, Pad einlegen, Knopf drücken. Viel mehr gibt es nicht zu beachten. Etwas schade ist dabei lediglich, dass der Brühvorgang nicht abgebrochen werden kann, wenn eine Tasse zum Beispiel zu voll zu werden droht. In so einem Fall kann man die Maschine lediglich komplett abschalten. Der bereits erwähnte, nicht verstellbare Auslauf ist hier ebenfalls ärgerlich. Höhere Tassen können nur durch Schräghalten oder nach dem Entfernen der Abtropfschale verwendet werden.

Sämtliche erwähnten Kritikpunkte betreffen aber zum Glück lediglich Nebenschauplätze, der eigentliche Kaffeegeschmack ist davon in keiner Weise betroffen. Und genau hier kann die Philips Senseo HD6554 auch uneingeschränkt überzeugen. Der Kaffee schmeckt sehr gut und die unterschiedlichen Pads sind in der Regel auch deutlich voneinander unterscheidbar. Auch die Temperatur empfanden wir als absolut ausreichend, obwohl die in anderen Rezensionen immer mal wieder kritisiert wird. Falls die Kaffeetemperatur im Laufe der Zeit übrigens nicht mehr ausreichend hoch erscheint, kann eine fortschreitende Verkalkung die Ursache sein. Eine gründliche Entkalkung kann hier also Abhilfe schaffen.

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Testfazit – guter Kaffee trotz minimaler Ausstattung

Mit einem Preis von rund 60 Euro erlaubt die Philips Senseo HD6554 Original einen günstigen Einstieg in die Senseo Welt. Die Ausstattung ist dementsprechend reduziert, die Kaffeequalität wird davon aber zum Glück nicht negativ beeinflusst. Wer auf einen verstellbaren Kaffeeausguss oder einen größeren Wassertank nicht verzichten mag, sollte ein paar Euro mehr investieren und zu einem Modell der Quadrante oder der Viva Cafe Reihe greifen.

Vergleichen Sie die Philips Senseo HD6554 mit anderen Geräten in unserem Kaffeepadmaschinen Test.

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