Melitta Optima Timer im Test
Geschmack90%
Ausstattung93%
Bedienung90%
Design/Verarbeitung93%
Preis-/Leistung91%
91%Gesamtwertung
Melitta Optima Timer im Test: Lesen Sie hier den Testbericht zur Melitta 100801 und vergleichen sie sie mit anderen aktuellen Kaffeemaschinen.

Melitta Optima Timer – Testbericht

Für teilweise unter 50 Euro liefert Melitta mit der Optima Timer eine hochwertige Filterkaffeemaschine der Spitzenklasse. Sinnvolle Ausstattung, hochwertige Verarbeitung und das schicke Design überzeugen im Test, nur der Standby-Modus wird nicht allen gefallen.

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Melitta

Der Hersteller Melitta hat den Hauptsitz im ostwestfälischen Minden und ist bereits seit über 100 Jahren im Kaffeegewerbe aktiv. Melitta Bentz hatte im Jahr 1908 den ersten Kaffeefilter erfunden und daraufhin das Unternehmen gegründet. Damit geht natürlich nicht nur ein guter Ruf, sondern auch eine gewisse Verpflichtung einher. Die hier getestete Filterkaffeemaschine Melitta 100801 Optima Timer scheint dem gerecht zu werden. Sie ist schon seit einigen Jahren auf dem Markt und noch immer sehr beliebt bei den Kunden. Mit einem Preis von knapp 50 Euro ist sie kein Schnäppchen im Bereich der Filtermaschinen, aber offenbar kann sie trotzdem immer wieder überzeugen. Wir wollen im Test sehen wo die Stärken der Melitta liegen und an welchen Stellen sie vielleicht auch die eine oder andere Schwäche offenbart.

Die Ausstattung

Mit Abmessungen von 36 x 21,5 x 28,5 cm und einem Gewicht von etwas mehr als 2 kg ist die Optima Timer eine der größeren Filterkaffeemaschinen. Die gläserne Kaffeekanne nimmt dabei aber noch am wenigsten Platz ein, denn mit einem Volumen von 4-5 großen Tassen (200-250 ml) fällt sie recht klein aus. Zwar wird die Kapazität von Melitta mit 8-12 Tassen angegeben, die sind dann aber wirklich sehr klein. Ist der Kaffee fertig, kann er über eine Heizplatte unter der Kanne warm gehalten werden. Hier sorgt eine automatische Abschaltung (kann auf 30, 60 oder 90 Minuten eingestellt werden) für einen geringen Stromverbrauch. Apropos, der Verbrauch im Standby-Betrieb wird vom Hersteller mit weniger als 1 Watt angegeben.

Der namensgebende Timer erlaubt einen automatischen Start des Brühvorgangs zu einem festen Zeitpunkt. So kann die Melitta 100801 beispielsweise am Abend mit Kaffeepulver und Wasser beladen werden und der Timer dann für den nächsten Morgen gestellt werden. Ohne Zeitverlust erwartet einen dann nach dem Aufstehen der fertige Filterkaffee in der Küche. Wie viele moderne Kaffeemaschinen verfügt auch die Melitta über eine Tropfstopp-Funktion. Die verhindert dass nach der Entnahme der Kaffeekanne weiter Kaffee auf die Heizplatte tropft. Ein beiliegender Teststreifen erlaubt es die Härte des heimischen Leitungswassers zu ermitteln und dann die Kaffeemaschine entsprechend in 4 möglichen Stufen anzupassen. Darüber hinaus gibt eine kleine rote LED, die auf eine eventuell notwendige Entkalkung hinweist. Für den Fall verfügt die Melitta über ein automatisches Entkalkungsprogramm das rund 25 Minuten dauert.

Testergebnis – der beste Tropfstopp

Die Verarbeitung und auch das Design der Melitta 100801 Optima Timer überzeugen vollkommen. Mit der Kombination aus gebürstetem Metall und schwarzem Kunststoff sollte sie sich in so ziemlich jeder Küche gut machen. Lediglich das kleine Display mit der Uhrzeit wirkt etwas Fehl am Platz, hier ist die ständige Beleuchtung aber zum Glück abschaltbar. Der Deckel des Wasserbehälters kann komplett abgenommen werden, was eine Befüllung im Gerät ungemein erleichtert. Der Behälter kann aber auch komplett entnommen werden und dann direkt unter dem Wasserhahn befüllt werden. Im schwenkbaren Filterhalter sitzt ein abnehmbarer Filtereinsatz, der genauso wie alle anderen Teile auch spülmaschinenfest ist. Dabei treten zumindest kurz- und mittelfristig keinerlei Verfärbungen oder Verformungen an den Plastikteilen auf.

Die Tropfstopp-Funktion arbeitet im Test wirklich tadellos. Auch wenn die Glaskanne mitten während des Brühvorgangs entnommen wird, landet nicht ein Tropfen auf der Heizplatte. Genauso bleibt, nachdem der Kaffee komplett durchgelaufen ist, alles sauber und trocken. So stellt man sich einen Tropfstopp vor. Verbleibt der Kaffee in der Kanne, ist er bei aktiver Heizplatte auch nach einer Stunde noch angenehm heiß. Im Test ist die Temperatur nie unter 82° gesunken. Ohne die Heizplatte kühlt der Kaffee in der Glaskanne bauartbedingt natürlich wesentlich schneller ab, als zum Beispiel in einer Thermoskanne.

Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist der Stromverbrauch im Standby-Modus. Zwar liegt der laut Melitta bei unter einem Watt, viele Kunden möchten trotzdem nicht ständig den Stromzähler am Laufen wissen, nur damit eine Uhr an der Kaffeemaschine leuchtet. Sobald die Melitta 100801 Optima Timer von der Steckdose getrennt wird, ist aber leider auch die aktuelle Uhrzeit verloren und somit die Timerfunktion nicht mehr nutzbar. Aber abgesehen davon überzeugt die Melitta wirklich in allen Kategorien. Sie ist schnell, relativ leise und der Kaffee schmeckt so, wie Filterkaffee eben schmecken muss.

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Testfazit – sehr gut

Wenn Sie regelmäßig mittelgroße Kaffeerunden bewirten, könnte die Melitta 100801 Optima Timer eventuell eine Nummer zu klein sein. Für den durchschnittlichen Haushalt ist sie aber absolut ausreichend und bietet eine tolle Verarbeitung und Komfortfunktionen wie die mögliche Programmierung.

Vergleichen Sie die Melitta Optima Timer mit anderen Geräten in unserem Kaffeemaschinen Vergleichstest.