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	<title>Blog Archives - Kaffeefibel - Alles rund ums Thema Kaffee</title>
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	<title>Blog Archives - Kaffeefibel - Alles rund ums Thema Kaffee</title>
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		<title>Die optimale Temperatur für Milchschaum</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/optimale-temperatur-milchschaum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2020 09:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem richtigen Equipment ist Milch schnell aufgeschäumt, aber es schmeckt trotzdem irgendwie nicht richtig gut? Es könnte an der Temperatur liegen. Genauso wie die Kaffeezubereitung in all den bekannten Varianten und genauso wie die Kaffeeröstung, ist auch die Zubereitung von Milchschaum bei näherer Betrachtung eine Wissenschaft für sich. Da hier viele Variablen eine Rolle [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Mit dem richtigen Equipment ist Milch schnell aufgeschäumt, aber es schmeckt trotzdem irgendwie nicht richtig gut? Es könnte an der Temperatur liegen.</h5>
<p>Genauso wie die <a href="https://www.kaffeefibel.com/">Kaffeezubereitung</a> in all den bekannten Varianten und genauso wie die Kaffeeröstung, ist auch die Zubereitung von Milchschaum bei näherer Betrachtung eine Wissenschaft für sich. Da hier viele Variablen eine Rolle spielen, ist die eine perfekte Methode, Konsistenz und Temperatur kaum zu benennen. Dabei gibt es aber zumindest einige Gesetzmäßigkeiten und schlichte Fakten, die bei der Zubereitung helfen können. Wir wollen daher hier etwas Licht ins Dunkel rund um den Milchschaum bringen. Wie entsteht Milchschaum überhaupt? Frischmilch, fettarm oder Vollmilch? Welche Milch eignet sich am besten und worauf ist dabei in Sachen Temperatur zu achten? Bei welcher Temperatur lässt sich Milch am besten aufschäumen und welche sollte trotzdem nicht überschritten werden? Diese und viele weitere Fragen wollen wir hier beantworten.</p>
<h3>Wie entsteht Milchschaum?</h3>
<p>Wenn Milch in Schaumform gebracht wird, liegt das unterm Strich an zwei Stoffen, die von außen über die Milchlanze in die Flüssigkeit gezwungen werden – Wasserdampf und Luft. Dazu wird außerdem Energie in Form von Temperatur in die Milch gebracht, was die chemischen Eigenschaften einiger Bestandteile der Milch entscheidend verändert. Im Endeffekt sorgen zwei dieser Bestandteile für gelungenen Schaum &#8211; die Proteine und das Fett. Die Proteine werden bei höherer Temperatur entwirrt und legen sich so kugelförmig um die von außen eingebrachten Luftmoleküle. Das stabilisiert diese und sorgt so für kleine Luftbläschen, welche wiederum die Grundlage für die schaumige Konsistenz sind, die wir so gerne haben wollen.</p>
<p>Die in der Milch enthaltenen Fette dagegen destabilisieren den Schaum. Eine fettarme Milch wird also tendenziell immer bessere Ergebnisse liefern, als das mit fettreicher Vollmilch möglich ist. Trotzdem ist Fett natürlich wichtig, denn nur mit Fett kommt auch Geschmack und das angenehm weiche Gefühl auf der Zunge beim Trinken in die Kaffeetasse. In Sachen Geschmack ist es also immer von Vorteil, mit frischer und fettreicher Milch zu arbeiten. Wie kann man dann aber den Nachteil bei der Schaumbildung ausgleichen? Ganz einfach, denn an der Stelle kommt die Temperatur der Milch ins Spiel.</p>
<h3>Die richtige Temperatur</h3>
<p>Zum Glück gibt es zu allen möglichen Themen mittlerweile wissenschaftliche Untersuchungen und somit belastbare Zahlen. Das ist auch bei der Milchaufschäumung der Fall. Dazu hat das International Dairy Journal schon im Jahr 2008 ein Dokument mit dem Titel <a href="https://www.researchgate.net/publication/29660575_The_influence_of_temperature_on_the_foaming_of_milk">The influence of temperature on the foaming of milk</a> veröffentlicht. Hier geht es also um den &#8222;Einfluss der Temperatur auf die Aufschäumung von Milch&#8220;. Die Zusammenfassend lassen sich aus der Untersuchung zwei grundlegende Regeln formulieren. Ersten: Je höher die Temperatur, desto größer auch das Milchschaumvolumen. Zweitens: Je höher der Fettgehalt der Milch, desto höher sollte die Temperatur sein. Als Empfehlung gaben die Autoren schließlich zwei Werte an, einen für fettarme Magermilch und einen für Vollmilch. Während die fettarme Variante den stabilsten Schaum bei einer Temperatur von lediglich 45°C erreicht hat, waren bei der Vollmilch immerhin 65°C nötig.</p>
<h3>Nicht zu kühl aber auch nicht zu heiß</h3>
<p>Wenn die Milch beim Aufschäumen nicht warm genug wird, wird auch kein stabiler und homogener Schaum möglich sein. Der Milchschaum wird zu dünn und es sind viele unterschiedlich große Blasen erkennbar. Aber auch das andere Extrem ist keine Option für uns, denn bei einer zu hohen Temperatur überzeugt zwar die Konsistenz, dafür leidet hier dann aber der Geschmack! Denn wenn es über die 70°C Grenze hinaus geht, kann die Milch tatsächlich verbrennen. Der Milchzucker reagiert dann bin den Proteinen und unangenehme Aromen entstehen. Das kann soweit gehen, dass die Milch die Kaffeearomen komplett überdeckt. Am besten ist es also, wenn man sich im Bereich zwischen 55° und 65°C bewegt. Hier sind die in der Milch enthaltenen Fett verflüssigt, die Schaumbildung gelingt optimal und auch der Geschmack kann überzeugen.</p>
<h3>In der Praxis</h3>
<p>Aber wie kann man die Milchtemperatur in der Praxis kontrollieren? Hier hilft tatsächlich nur Übung, denn erst mit etwas Erfahrung an der Milchlanze, kann man auch ungefähr einschätzen, wann die gewünschte Temperatur erreicht ist und wann man auf keinen Fall mehr Dampf zugeben sollte. Dabei können zwei Dinge helfen. Gerade zu Beginn ist ein Thermometer von Vorteil, da man nur so wirklich eine Zahl vor Augen hat. Das hilft dabei besser einzuschätzen, in welchem Temperaturbereichen sich die Außenseite des Milchbehälters wie anfühlt und wie sich der Schaum dabei entwickelt. Als grobe Richtlinie kann man dabei übrigens folgende Temperaturpunkte annehmen. Wenn man an der Außenseite keine Temperatur mehr wahrnimmt, hat die kalte Milch Körpertemperatur, also rund 37°C erreicht. Sobald man den Milchbehälter nicht mehr länger als 2-3 Sekunden berühren kann, sollte auch kein weiterer Dampf mehr gegeben werden. Dann dürfte die Milchtemperatur nämlich bereits jenseits der 60°C liegen. Nur für die extra-heiß Trinker, kann man an der Stelle dann noch einige Sekunden weiter erhitzen. Spätestens dann sollte aber Schluss sein, da ab hier der Geschmack leiden wird.</p>
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		<title>Kaffeeuntersetzer aus Holz selber machen</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/kaffeeuntersetzer-aus-holz-selber-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 07:48:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Untersetzer unter der Kaffeetasse kann schick aussehen und schützt den Tisch außerdem vor Flecken. Wir zeigen wie man einen selber aus Holz machen kann. Einer der bekanntesten (und lustigsten) Holzverarbeiter unserer Zeit ist Nick Offerman. Der ist den meisten wohl eher als Schauspieler bekannt, wo er unter anderem als Ron Swanson in Parks and [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Ein Untersetzer unter der Kaffeetasse kann schick aussehen und schützt den Tisch außerdem vor Flecken. Wir zeigen wie man einen selber aus Holz machen kann.</h5>
<p>Einer der bekanntesten (und lustigsten) Holzverarbeiter unserer Zeit ist Nick Offerman. Der ist den meisten wohl eher als Schauspieler bekannt, wo er unter anderem als Ron Swanson in Parks and Recreation über viele Jahre lang für Lacher gesorgt hat. Genau wie sein Alter Ego ist auch der echte Nick Offerman passionierter &#8222;Woodworker&#8220; und zwar soweit, dass es über ein einfaches Hobby weit hinausgeht. Seine offizielle Homepage heißt tatsächlich offermanwoodshop.com und die dort vorgestellten Projekte umfassen auch ambitionierte Arbeiten wie Tische oder ein Kanu(!). In einer Late Nightshow hat er außerdem schon mal bewiesen, dass er die verschiedenen Holzsorten aus dem Effeff kennt und durchaus weiß wovon er redet (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=b5eJwtuXNxg">Link zum Video</a> auf Youtube). Der Mann kennt sich also wirklich und zweifelsfrei aus.</p>
<p>Nun ist Nick Offerman nicht nur begeisterter Heimwerker, er wird auch nicht müde, in Interviews immer wieder dazu aufzurufen, es einfach mal selbst auszuprobieren. Ganz nach dem Motto: Selbst gebaut ist immer besser als gekauft. Und wenn man eine Sache reparieren kann, ist das auch viel besser, als immer wieder neue Dinge, die eigentlich gar nicht nötig wären zu kaufen. Aber wie fängt man damit an, wenn man zwei linke Hände und keinerlei Erfahrung mit Werkzeugen und den verschiedenen Materialien hat? Genau deswegen bringen wir hier Nick Offerman an, denn der hat genau für den Fall auch einen Anfängertipp parat. Das erste Holzprojekt sollte ein einfaches sein, etwa ein Untersetzer. Ein Untersetzer vielleicht speziell für eine Kaffeetasse? Perfekt, das probieren wir aus! Wir fühlen uns hier schließlich nicht nur der <a href="https://www.kaffeefibel.com/">Kaffeezubereitung</a> verpflichtet, sondern mindestens genauso der Kaffeekultur.</p>
<h3>Wie geht man vor?</h3>
<p>Das Tolle an so einem relativ einfachen Projekt ist, dass eigentlich nichts schief gehen kann und man auch so gut wie jedes Material dafür verwenden kann. Man muss dafür also nicht losgehen und extra ein ganz bestimmtes Holz kaufen, ganz im Gegenteil. So ziemlich jeder Holzrest eignet sich dafür. Solange das Stück groß genug ist und man eine Tasse darauf abstellen kann, eignet es sich auch für unser Projekt. Wenn man das oder die Holzstück(e) hat, geht es als nächstes ums Werkzeug. Was braucht man unbedingt und was sollte man als potentieller Heimwerker sowieso im Schrank haben? Für unser Kaffeebrett brauchen wir folgendes: Eine Säge, eine Schleifmaschine bzw. etwas Schleifpapier, eine Lasur bzw. einen Lack und eventuell ein Lochsäge oder einen Forstnerbohrer. Mit den zuletzt genannten kann man eine Vertiefung im Holz ausfräsen, in der die Kaffeetasse später besseren Halt findet. Wirklich notwendig ist das aber nicht, sondern das entspricht eher der Kür.</p>
<p>Im ersten Arbeitsschritt kommt die Säge zum Einsatz und nachdem man die gewünschten Maße am besten mit einem Bleistift angezeichnet hat, bringt man das Holzstück damit dann auf die entsprechende Größe. Der Hauptanteil der Arbeit wäre damit dann auch schon erledigt. Alles was danach kommt, gilt mehr der optischen Verschönerung. Alle rauen Ecken und Kanten bearbeitet man dann mit dem Schleifpapier solange, bis nichts mehr kratzt und hakt. Wenn alles schön weich und glatt geschmirgelt ist, ist auch der Arbeitsschritt erledigt. Je nachdem welches Werkzeug man zur Verfügung hat und über wie viel Erfahrung man verfügt, kann man außerdem noch die ein oder andere Verzierung ins Holz einarbeiten. Im letzten Arbeitsschritt wird das Holz dann lasiert bzw. lackiert. Das dient einerseits der Optik, macht das Holz andererseits aber auch robuster und langlebiger. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, kann man natürlich weitere Exemplare herstellen. Ob man dabei den Prototypen möglichst optimal kopiert oder aber verschiedene Einzelstücke macht, bleibt jedem selbst überlassen. </p>
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		<title>Warum sind die großen Kaffeeketten so beliebt?</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/warum-sind-kaffeeketten-beliebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 11:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man an einem Starbucks vorbei kommt, ist der meistens voll. Genauso bei McCafé und den anderen Kaffeeketten. Aber wie machen sie das eigentlich? Die großen Kaffeehausketten kennt vermutlich jeder und zwar fast überall auf der Welt. Kein Wunder, denn gerade in den letzten Jahren verbreiten sich die Filialen zum Beispiel von Starbucks, Costa Coffee [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Wenn man an einem Starbucks vorbei kommt, ist der meistens voll. Genauso bei McCafé und den anderen Kaffeeketten. Aber wie machen sie das eigentlich?</h5>
<p>Die großen Kaffeehausketten kennt vermutlich jeder und zwar fast überall auf der Welt. Kein Wunder, denn gerade in den letzten Jahren verbreiten sich die Filialen zum Beispiel von Starbucks, Costa Coffee oder McCafé gefühlt immer schneller. Egal wo man ist, spätestens wenn man ein Einkaufszentrum, einen Bahnhof oder einen Flughafen betritt, ist zumindest einer der großen Drei schon da. Meistens aber sogar alle Drei auf einmal. Je nach Land unterscheiden sich die Kaffeepreise zwar, gerade bei Starbucks und Costa fallen sie aber doch meist relativ gesalzen aus. Und trotzdem sind die meisten Tische belegt, wann immer man an so einem Café vorbei kommt. Was ist also das Geheimnis der großen Ketten? Wo heute eigentlich alles was lokal und vor allem original ist, eigentlich dem globalisierten Konkurrenten immer vorgezogen wird. Wir wollen versuchen, mögliche Erklärungen für den Erfolg der Großen Ketten anhand der drei genannten Beispiele zu finden.</p>
<h3>Die Entwicklung von Starbucks und Co</h3>
<p>Sowohl Starbucks als auch Costa Coffee wurden im Jahr 1971 gegründet. Starbucks wurde damals von drei Studenten in Seattle gestartet und war zu Beginn ausschließlich auf den Verkauf von Kaffeebohnen, Tee und Gewürzen fokussiert. Erst 13 Jahre später ist man dazu übergegangen, auch Getränke direkt in den Läden zu verkaufen. Das Konzept war ein gigantischer Erfolg und führte dazu, dass es mittlerweile rund 15.000 Läden in über 50 Ländern gibt. Dabei arbeiten fast 300.000 Angestellte für Starbucks und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von etwa 25 Milliarden Dollar. Costa Coffee ist mit einem Jahresumsatz von weniger als 2 Milliarden Dollar und knapp 4.000 Geschäften eine ganze Nummer kleiner als Starbucks, wächst dafür aber umso stärker. Gegründet wurde das Unternehmen von zwei italienischen Brüdern, die zusammen mit der Familie einige Jahre vorher nach London ausgewandert waren. Zunächst war Costa Coffee eine reine Kaffeerösterei und stieg erst 1978 ins Kaffeehausgeschäft ein. Der Erfolg der Kaffeehausketten blieb auch anderen Marktteilnehmern nicht verborgen und die wollten irgendwann natürlich auch ein Stück vom Kuchen haben. So ist es vermutlich zu klären, dass auch McDonalds 1993 in das Geschäft mit <a href="https://www.kaffeefibel.com/">Kaffee</a> und Kuchen eingestiegen ist. Ein McCafé ist meist Teil eines bestehenden McDonalds Restaurants und wurde erstmals im australischen Melbourne eröffnet. Heute sind weltweit schon unglaubliche 35.000 McDonalds Filialen mit einem McCafé Bereich ausgestattet.</p>
<h3>Marken die jeder kennt</h3>
<p>Der große Vorteil der Ketten ist der Bekanntheitsgrad ihrer Marken. Wenn man sich im indischen Mumbai nach einem Restaurant umsieht und das goldene M von McDonalds erblickt, weiß man ganz genau, was einen da erwartet. Man weiß mehr oder weniger, wie es innen aussehen wird, man weiß was es zu kaufen gibt, wie der Bestellvorgang abläuft und auch wie es ungefähr schmecken wird. Das gleiche gilt auch für unsere drei Kaffeeketten. Wenn man einmal, egal wo auf der Welt, in einem Starbucks gewesen ist, wird man sich auch im Starbucks am anderen Ende der Welt problemlos zurechtfinden. Das ist nun vielleicht nicht besonders spannend, abenteuerlustig oder romantisch, aber genau das, was die meisten Menschen offenbar wollen. Sie wollen etwas Vertrautes, das ihnen garantiert keine böse Überraschung bereiten wird. Da kann das kleine, lokale Café noch so liebevoll eingerichtet sein und mit Qualität überzeugen, gegen die Bekanntheit der internationalen Marken ist gerade bei Touristen damit trotzdem kaum ein Blumentopf zu gewinnen.</p>
<h3>Café oder Coworking Space</h3>
<p>Ein anderer Vorteil im Kampf um Kunden ist die gefühlte Anonymität bei den internationalen Konzernen. Immer weniger Menschen gehen nur zum Kaffeetrinken ins Kaffeehaus, sondern nutzen das Ambiente, den Internetzugang und die Einrichtung als Arbeitsplatz. So sieht man immer mehr Laptops auf den Tischen und Menschen, die so mehrere Stunden verbringen und eben nicht nur solange sitzen bleiben, bis der Kaffee ausgetrunken ist. Gerade bei den Ketten fällt das leicht, das aufgrund der Selbstbedienung kein Kellner kommen und mit Nachdruck eine weitere Bestellung einfordern würde. Dementsprechend angenehm und entspannt lässt es sich in so einem Ambiente auch arbeiten. Vor allem weil man hier mittlerweile eben auch von vielen Gleichgesinnten umgeben ist. In kleineren lokalen Cafés kann das dagegen häufig anders aussehen. Hier wird noch mehr geredet, die Bedienung schaut immer mal wieder nach dem Rechten und auch Steckdosen und WLAN sind nicht überall vorhanden.</p>
<h3>Konsistenz</h3>
<p>Eine weitere ganz große Stärke der Kaffeeketten ist die Konsistenz, mit der sie Getränke, Snacks und Service liefern können. Dafür haben sie strikte Regeln im Unternehmen, regelmäßige Schulungen für die Mitarbeiter und scheuen auch sonst keinen Aufwand wenn es darum geht, ein möglichst einheitliches und hochwertiges Bild nach außen abzugeben. Geht man also zu einer Kette, ist die Chance, dass das Lieblingsgetränk auch wirklich so schmeckt, wie man das erwartet, sehr hoch. </p>
<p>Das sind nun viele Vorteile von Ketten und klingt vielleicht so, als wären sie immer die bessere Wahl. Den Eindruck wollen wir aber auf keinen Fall erwecken! Jedes kleine Café kann mit tollem Ambiente, freundlichem Service, hochwertigen und frischen Produkten auch im Wettbewerb mit den ganz Großen bestehen. Findet man dann irgendwo so eine Perle, wird man auch richtig belohnt. Wenn bei der nächsten Reise das kleine Café nebenan also verlockend aussieht, gehen sie einfach mal rein und nicht bei Starbucks gegenüber auf Nummer Sicher. Es könnte sich schließlich lohnen. Unser Tipp bei der Caféauswahl: Je größer die <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeemaschinen-test/">Kaffeemaschine</a> hinter der Theke ist, desto ernster nimmt man das Thema auch. Das klingt lustig und ist alles andere als eine Garantie, ganz falsch ist es aber trotzdem nicht.</p>
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		<title>Instantkaffee &#8211; Chemie oder schnelle Alternative?</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/instantkaffee-herstellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2019 12:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie der Name schon verrät, kann man mit einem Instantkaffee jede Menge Zeit sparen, aber was trinkt man dann da eigentlich genau? Wir checken was drin ist. Beim löslichen Kaffee ist es, ähnlich wie bei vielen anderen Erfindungen, nur schwer zu sagen, wer wirklich der erste und wer der entscheidende Entdecker gewesen ist. Das erste [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Wie der Name schon verrät, kann man mit einem Instantkaffee jede Menge Zeit sparen, aber was trinkt man dann da eigentlich genau? Wir checken was drin ist.</h5>
<p>Beim löslichen Kaffee ist es, ähnlich wie bei vielen anderen Erfindungen, nur schwer zu sagen, wer wirklich der erste und wer der entscheidende Entdecker gewesen ist. Das erste Patent dafür wurde jedenfalls von einem Franzosen namens Alphonse Allais im Jahr 1881 angemeldet. 9 Jahre später hat dann David Strang am anderen Ende der Welt, in Neuseeland, ebenfalls ein entsprechendes Patent beantragt. Mehr Beachtung als den beiden wurde aber dem japanischen Wissenschaftler Satori Kato zuteil, der 1901 bei einer Ausstellung in New York seine Variante des Schnellkaffees präsentierte. Zu der Zeit wurde Instantkaffee auch bereits kommerziell verkauft, aber erst im Jahr 1938 wurde er dann wirklich im industriellen Maßstab hergestellt und zwar von einem bis heute bekannten Akteur. Beim Nescafé setzte der Schweizer Hersteller Nestlé auf einen, im Vergleich zur Konkurrenz, fortschrittlicheren Veredelungsprozess. Nach dem Zweiten Weltkrieg führten technologische Fortschritte zu weiteren Verbesserungen bei der Herstellung und der Qualität von Instantkaffee. Die grundlegenden Methoden haben sich seitdem auch nicht mehr verändert und sind bis heute mehr oder weniger gleich geblieben.</p>
<h2>Der Herstellungsprozess</h2>
<p>Die ersten Arbeitsschritte betreffen auch beim löslichen Kaffee die rohen Bohnen und unterscheiden sich hier nicht von der Produktion herkömmlichen Kaffees. Die Kaffeebohnen werden zunächst gereinigt und dann geröstet, was das bekannte Aroma erst hervorbringt. Nach der Röstung (rund 10 bis 15 Minuten) werden die Bohnen dann abgekühlt und schließlich gemahlen. Der <a href="https://www.kaffeefibel.com/blog/richtiger-mahlgrad/">Mahlgrad</a> ist hier allerdings deutlich grober (0,8 bis 2 Millimeter), als das bei der normalen Kaffeezubereitung der Fall wäre. Abgesehen davon könnte man sich bis dahin aber auch einfach einen frischen Kaffee mit dem Pulver zubereiten. Beim nächsten Schritt wird dann aber der erste große Unterschied bei der Produktion von Instantkaffee deutlich.</p>
<p>Um ein lösliches Kaffeepulver erzeugen zu können, muss man an die richtigen Bestandteile der Kaffeebohnen kommen, nämlich die löslichen. Die liefern einen Großteil der wichtigen Aromen und Geschmacksbestandteile und sind außerdem eben auch in Wasser löslich. Während sich einfach gemahlener Kaffee in heißem Wasser schlicht am Grund absetzen würde, soll sich Instantkaffee aber ja auflösen. Bei der Extraktion werden dann genau die löslichen Stoffe aus dem Kaffeepulver abgetrennt, während die unlöslichen im Trester zurückbleiben. Genau wie bei einem normalen <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeevollautomat-test/">Kaffeevollautomaten</a> kommt dabei heißes Wasser und Druck zum Einsatz, allerdings jeweils eine ganze Hausnummer höher. Die Wassertemperatur beträgt hier 170 bis 200 °C und mit einem Druck von rund 20 bar wird verhindert, dass das Wasser dabei zur Dampfform übergeht. Beim Durchfließen des Kaffeepulvers werden so die löslichen Teile entfernt und können im Anschluss konzentriert und getrocknet werden.</p>
<h2>Auch die Trocknung ist wichtig</h2>
<p>Zur Trocknung werden bis heute zwei Methoden angewendet, die jeweils Vor- und Nachteile bieten. Die klassische Variante ist die Gefriertrocknung, welche zwar relativ teuer ist, aber eben auch etwas bessere Ergebnisse ermöglicht. Dabei wird das Kaffeeextrakt schnell tiefgefroren und anschließend zu einem Granulat zerstoßen. Das Granulat wird dann gesiebt und nach Größe der Bestandteile sortiert. Die verschieden feinen Pulver werden dann in Vakuumkammern erhitzt, was eine Kondensation und Abtrennung der Wassermoleküle ermöglicht.<br />
Eine Alternative dazu ist die sogenannte Sprühtrocknung, welche kürzere Verarbeitungszeiten ermöglicht und gerade bei der industriellen Herstellung kostengünstiger eingesetzt werden kann. Das Extrakt wird hier unter hohem Druck durch einen Zerstäuber gepumpt und so in feine Partikel von nur rund 300 Mikrometer Durchmesser zerkleinert. Indem zusätzlich heiße Luft zugeführt wird, kann das im Extrakt enthaltene Wasser einfach abgetrennt werden. Auf diese Weise können große Mengen und relativ kurzer Zeit verarbeitet werden.</p>
<p>In löslichem Kaffeepulver müssen sich also keineswegs Chemie oder irgendwelche künstlichen Aromastoffe befinden, ganz im Gegenteil. Wird auf den klassischen Prozess gesetzt und auf zusätzliche Inhaltsstoffe verzichtet, hat man auch hier puren Kaffee in der Tasse. Im Vergleich zu <a href="https://www.kaffeefibel.com/">frischem Kaffee</a> hat Instantkaffee aber einen deutlich geringeren Koffeingehalt und kann am Ende des Tages natürlich auch in Sachen Aroma und Geschmack nicht ganz mit „richtigem“ Kaffee mithalten. Trotzdem ist die Zubereitung natürlich denkbar einfach und vermutlich auch deshalb ist die Instantvariante weltweit recht beliebt. Der Anteil unterscheidet sich aber zwischen verschiedenen Regionen sehr deutlich. In Großbritannien etwa beträgt der Anteil am gesamten Kaffeeabsatz über 75%, während er in den USA bei weniger als 10%, in Italien sogar unter 1% liegt. Wenig überraschend gibt es also viele echte Kaffeegenießer in Italien.</p>
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		<title>Kaffeeersatz &#8211; eine Alternative zur richtigen Bohne?</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/kaffeeersatz-alternative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 13:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaffeeersatz aus heimischen Pflanzenteilen wird seit vielen Jahrhunderten verwendet. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte und die aktuelle Lage. Die Kaffeepflanze ist insofern recht anspruchsvoll, da sie auf das warme Klima in den Regionen rund um den Äquator angewiesen ist. So kommt der Großteil der jährlichen Kaffeeernte entsprechend auch aus Süd- und Mittelamerika, Zentralafrika [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Kaffeeersatz aus heimischen Pflanzenteilen wird seit vielen Jahrhunderten verwendet. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte und die aktuelle Lage.</h5>
<p>Die Kaffeepflanze ist insofern recht anspruchsvoll, da sie auf das warme Klima in den Regionen rund um den Äquator angewiesen ist. So kommt der Großteil der jährlichen Kaffeeernte entsprechend auch aus Süd- und Mittelamerika, Zentralafrika und Südostasien. Den Löwenanteil machen dabei mit über zwei Dritteln die 5 größten Kaffeeproduzenten Brasilien, Vietnam, Indonesien, Kolumbien und Äthiopien aus. In der globalisierten Welt von heute ist die Kaffeeversorgung trotzdem auch in allen anderen Teilen der Welt eigentlich immer gesichert. Noch in der jüngeren Vergangenheit sah das teilweise aber ganz anders aus und man musste in ganzen Regionen jahrelang aus verschiedenen Gründen auf die Kaffeebohne verzichten.</p>
<p>Im 18., 19., aber auch im frühen 20. Jahrhundert war der echte Kaffee für viele Menschen schlichtweg zu teuer und ein Ersatz musste für den Alltag her. Auch Kriege und Wirtschaftsblockaden machten Kaffee in Europa immer wieder für längere Zeit zur Mangelware. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sorgte etwa die napoleonische Kontinentalsperre dafür, dass Kaffee aus Übersee nur in überschaubaren Mengen den Kontinent erreicht hat. Findige Tüftler sorgten in solchen Zeiten für Ersatz in Form von kaffeeähnlichen Getränken, die entweder neu erfunden wurden oder aber auf alten Rezepten beruhten. So wurden etwa schon im alten Ägypten Getränke aus gerösteten Körnern und anderen Pflanzenteilen zubereitet. In Europa sind die ältesten Nachweise für Kaffeeersatzgetränke ab dem 17. Jahrhundert belegbar. Die verschiedenen Rezepturen und Inhaltsstoffe sind mannigfaltig, ähneln bei der Verwendung aber trotzdem stark der normalen <a href="https://www.kaffeefibel.com/">Kaffeezubereitung</a>. Im Wesentlichen lassen sich die Ersatzstoffe auf die folgenden 3 Varianten reduzieren.</p>
<h2>Getreidekaffee</h2>
<p>In der Regel wird für diese Variante Gerste oder Roggen verwendet, in selteneren Fällen auch Dinkel oder Mais. Die Körner werden dabei entweder ungekeimt oder angekeimt verarbeitet. Nach der Trocknung und einer kurzen Röstung ist der heimische Getreidekaffee bereits fertig. Der Geschmack wird in erster Linie durch die Verarbeitung beeinflusst und kann somit auch stark variieren. In Deutschland wurden die ersten Getränke dieser Art bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts genutzt und sind auch bis heute noch relativ weit verbreitet. Der bekannteste Vertreter ist vermutlich die lösliche Instantvariante in Form von Caro-Kaffee, der aus Roggen, Gerste, Malz und Zichorie hergestellt wird.</p>
<h2>Zichorienkaffee</h2>
<p>Während die Zichorie, wie eben erwähnt, auch in manchem Getreidekaffee Verwendung findet, gab und gibt es auch durchaus reinen Zichorienkaffee. Die Zichorie oder auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Wegwarte">Gemeine Wegwarte</a> wächst in Europa wild und wie es der Name bereits andeutet, besonders häufig an Wegrändern. Den meisten dürften aber die kultivierten Varianten vertrauter sein, etwa der Chicorée oder der Radicchio. Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Wurzel der Pflanze verwendet, um einen günstigen Ersatz für den teuren Kaffee aus Übersee zu ermöglichen. Erst deutlich später wurde entdeckt, dass auch die Blätter als Salat genutzt werden können. Auch heute ist Zichorien- (auch Landkaffee) durchaus noch erhältlich.</p>
<h2>Muckefuck</h2>
<p>Die dritte Form eines Kaffeeersatzes ist eine Mischform aus Getreide- und Zichorienkaffee, die vor allem mit einem griffigen und interessanten Namen punktet. Die Herkunft des Begriffs &#8222;Muckefuck&#8220; ist nicht eindeutig belegbar, da es mehrere verschiedene Erklärungen gibt. Eine gängige Theorie besagt, dass der Name aus dem Französischen abgeleitet wurde, wo man mit den Worten &#8222;Mocca Faux&#8220; einen &#8222;falschen Kaffee&#8220; bezeichnet. Alternativ könnte der Name auch auf den rheinischen Dialekt zurückgehen, wo &#8222;Mucken&#8220; eine braune Holzmasse und &#8222;fuck&#8220; etwas faules oder auch schlechtes bezeichnen.</p>
<p>Soweit zum geschichtlichen Teil, aber wie sieht es mit dem Genuss aus, gerade aus heutiger Sicht? Wir haben dazu zwei verschiedene Kaffeeersatzvarianten getestet (einen reinen Zichorienkaffee und einen Landkaffee aus verschiedenen Getreideformen) und waren nicht wirklich begeistert. Es ist eben ein Ersatzprodukt und kann somit auch den Vergleich zu einer guten, frisch gemahlenen Kaffeebohne nur schwerlich gewinnen. Wer mal etwas Neues ausprobieren mag oder auf Koffein verzichten möchte, kann so einem Ersatzprodukt natürlich trotzdem eine Chance geben. Der Autor dieses Artikels bewegt sich in der Zwischenzeit aber unbeeindruckt zu seinem <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeevollautomat-test/">Kaffeevollautomaten</a> und gibt sich der echten Kaffeelust hin.</p>
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		<title>Kaffee mit dem gewissen Extra</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/kaffee-mit-dem-gewissen-extra/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 18:08:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaffee, Espresso und sämtliche Milchvarianten kennt jeder, aber wie sieht es mit Kardamom oder mit Nelken im Kaffee aus? Lesen Sie hier was zusammen passt. Die Klassiker sind keine Gewürze, aber Kaffee mit Milch und Zucker hat vermutlich jeder zumindest schon einmal probiert. Daneben kennt man mittlerweile auch hierzulande aus diversen Kaffeeketten die Möglichkeit, Kaffeegetränke [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Kaffee, Espresso und sämtliche Milchvarianten kennt jeder, aber wie sieht es mit Kardamom oder mit Nelken im Kaffee aus? Lesen Sie hier was zusammen passt.</h5>
<p>Die Klassiker sind keine Gewürze, aber Kaffee mit Milch und Zucker hat vermutlich jeder zumindest schon einmal probiert. Daneben kennt man mittlerweile auch hierzulande aus diversen Kaffeeketten die Möglichkeit, Kaffeegetränke mit aromatisiertem Sirups aufzubohren. Das geht aber auch ohne den zusätzlichen Zucker und ohne irgendwelchen künstlichen Inhaltsstoffe, nämlich mit ganz natürlichen Gewürzen. Viele davon haben die meisten vermutlich sowieso im Küchenregal stehen, wo sie nach dem einmaligen Einsatz bei der Zubereitung eines indischen Currys langsam vor sich hin altern. Die Verwendung im Kaffee ist dabei super einfach und es fällt am Morgen definitiv keine zusätzliche Arbeit an. Stattdessen mahlt man die verschiedenen Gewürze einfach zusammen mit den Kaffeebohnen und so landet das entsprechende Aroma direkt im Pulver und damit später auch in der Tasse. Kaffee verträgt sich tatsächlich mit überraschend vielen Gewürzen bzw. Aromen und wir haben einige der besten davon ausprobiert.</p>
<ul>
<li class="ratgeberlist"><strong>Kakao Nibs</strong><br />
Kakao Nibs sind getrocknete und grob gehackte Kakaobohnen, also der wichtigste Bestandteil, aus dem auch Schokolade hergestellt wird. Hier handelt es sich aber um ein reines Naturprodukt und es wurden weder Zucker noch Fett hinzugefügt. Geschmacklich sind die Nibs daher weniger süß und auch weniger cremig als richtige Schokolade, dafür überzeugen sie mit einer etwas nussigeren Kakaonote. Pro Tasse kann man etwa einen viertel bis einen halben Teelöffel zu den Kaffeebohnen geben und das Ganze dann zusammen wie gewohnt mahlen. Der Kaffee verfügt damit über ein delikates Schokoladenaroma, das den Kaffee angenehm begleitet und keineswegs überdeckt. Alternativ kann man auch eine kleine Menge ungesüßtes Kakaopulver direkt in die Tasse geben.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Kardamom</strong><img loading="lazy" src="https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Kardamom-300x225.jpg" alt="Kaffeebohnen Kardamom" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-1249" srcset="https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Kardamom-300x225.jpg 300w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Kardamom-768x576.jpg 768w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Kardamom-80x60.jpg 80w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Kardamom.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
Die Kardamomkapseln enthalten viel ätherische Öle, sind daher gesund und gerade in der asiatischen Küche weit verbreitet. Aber auch in unseren Breiten ist das Gewürz als Zutat kein Unbekannter, so kommen etwa viele Weihnachtsleckereien wie Lebkuchen oder Spekulatius nicht ohne aus. Es ist also gar nicht unbedingt überraschend, dass der Kardamom auch mit Kaffee wunderbar harmoniert. Durch das Aroma erhält der Kaffee fast einen Teecharakter und lässt sich besonders an kalten, ungemütlichen Wintertagen angenehm trinken. Beim Mahlen gibt man einfach ein bis zwei Kapseln zu den Bohnen und zerkleinert alles zusammen. Alternativ kann man auch die ganze Kapsel beim Brühvorgang zusammen mit dem Kaffeepulver verwenden. In der Espressokanne oder der <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeemaschinen-test/">Kaffeemaschine</a> gibt man dazu einfach eine aufgebrochene Karmamomkapsel in das Kaffeepulver. Bei anderen Zubereitungsmethoden wie einem <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeevollautomat-test/">Kaffeevollautomaten</a> oder einer Padmaschine ist das leider nicht so einfach möglich.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Muskatnuss</strong><br />
Eine Muskatnuss &#8211; inklusive der üblichen Reibe &#8211; ist vermutlich in den meisten deutschen Küchen zu finden, denn in vielen traditionellen Rezepten spielt sie keine tragende, aber zumindest begleitende Rolle. Suppen und Eintöpfe profitieren von der Muskatnuss genauso wie Kartoffelgerichte und die meisten Gemüsearten. Die erdige Süße, die Tiefe und vor allem der wunderbare Duft passen aber auch wunderbar zu Kaffee. Hier wird der Geschmack tatsächlich nur marginal beeinflusst, in erster Linie profitiert der Kaffee dabei olfaktorisch. Die verwendete Menge hängt stark von den eigenen Vorlieben ab und man experimentiert hier am besten ein wenig. Eine ganze Nuss sollte aber auf keinen Fall in der Kaffeemühle landen, da diese sonst Schaden nehmen könnte. Besser nimmt man vorher dünne Scheiben oder kleine Stücke von der Nuss ab und gibt diese dann zu den Bohnen.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Gewürznelken</strong><img loading="lazy" src="https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Nelken-300x225.jpg" alt="Kaffeebohnen Nelken" width="300" height="225" class="alignright size-medium wp-image-1248" srcset="https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Nelken-300x225.jpg 300w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Nelken-768x576.jpg 768w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Nelken-80x60.jpg 80w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/09/Kaffeebohnen-Nelken.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><br />
Ähnlich wie der Kardamom ist auch die Nelke kulinarisch fast überall auf der Welt zu Hause. Von Marinaden und Saucen, über Curry und Reisgerichten, bis hin zu Zigaretten und Lebkuchen – in vielen Bereichen kann die Nelke aromatisch etwas beisteuern. Warum also nicht auch beim Kaffee? Dabei ist aber durchaus Vorsicht geboten, denn die kleinen, unscheinbaren Nelken sind überraschend potent und können auch bei geringen Mengen schnell die aromatische Richtung vorgeben. Wenn man die Gewürznelken also im Kaffee ausprobieren möchte, sollte man am besten mit einer einzigen Nelke auf mehrere Tassen starten. Wenn das Aroma dann doch zu schwach ausfällt, kann beim nächsten Mahlvorgang nachjustiert werden.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Sternanis</strong><br />
Die kulinarische Heimat des Sternanis liegt vermutlich irgendwo in China oder auch in Indien. Hier wird es oft bei Currys oder Fleischgerichten wie der berühmten Pekingente verwendet. Bei uns ist der Sternanis zwar kein Unbekannter, wird aber deutlich weniger benutzt. In erster Linie ist er hier bei Süßspeisen wie Plätzchen, Lebkuchen oder auch Pudding verbreitet. In der Kaffeemühle macht sich der Sternanis aber genauso gut und kann hier auch wunderbar mit anderen Gewürzen, etwa Kardamom kombiniert werden. Hier ist auf jeden Fall Raum zum Ausprobieren, wie auch bei vielen anderen Varianten, denn unsere Liste ist bei weitem nicht vollständig. Auch viele andere Zutaten aus dem Gewürzregal machen sich im Kaffee gut und können problemlos in er Kaffeemühle unter das Pulver gemischt werden.</li>
</ul>
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		<title>8 praktische Verwendungsmöglichkeiten von Kaffeesatz</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/8-verwendungsmoeglichkeiten-kaffeesatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 12:55:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kaffee landet in der Tasse und das Pulver im Müll? Das ist zwar bei vielen normal, muss aber nicht sein, denn der Kaffeesatz ist ein echter Alleskönner. Kaffee ist mit großem Abstand der Deutschen liebstes Heißgetränk und so werden pro Jahr und Kopf über 4 kg Bohnen bzw. Pulver gekauft. Nach der Zubereitung landen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Der Kaffee landet in der Tasse und das Pulver im Müll? Das ist zwar bei vielen normal, muss aber nicht sein, denn der Kaffeesatz ist ein echter Alleskönner.</h5>
<p>Kaffee ist mit großem Abstand der Deutschen liebstes Heißgetränk und so werden pro Jahr und Kopf über 4 kg Bohnen bzw. Pulver gekauft. Nach der Zubereitung landen diese riesigen Mengen Kaffeesatz bei den meisten einfach im Hausmüll, aber das muss eigentlich nicht sein, denn die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Das getrocknete Pulver kann in vielen Bereichen im Haushalt, im Garten oder auch zur Körperpflege eingesetzt werden. Wir stellen hier die interessantesten Verwendungsmöglichkeiten kurz vor.</p>
<ol>
<li class="ratgeberlist"><strong>Unangenehme Gerüche beseitigen</strong><br />
Der in Kaffeepulver enthaltene Stickstoff sorgt dafür, dass unangenehm riechende Schwefelgase in der Luft neutralisiert werden. Somit kann das Pulver diese Gerüche aufnehmen und die Umgebungsluft davon befreien. Um dieses Merkmal des Kaffeesatzes zu nutzen, kann das getrocknete Pulver einfach in einer Schale aufbewahrt und dann an den Stellen im Haushalt platziert werden, wo Gerüche eben oft entstehen können &#8211; zum Beispiel im Kühl- oder Gefrierschrank. Alternativ kann das Pulver auch in einer Art Duftsäckchen verwendet werden. Dazu können alte Socken oder auch ein Stück Strumpfhose dienen. Wenn der trockene Kaffeesatz drin ist, wird die Öffnung verknotet und der selbstgemachte Luftreiniger ist fertig. In der Form kann er ganz einfach in Schuhen, Schränken, Schubladen oder auch im Auto verwendet werden – eben überall dort, wo unerwünschte Gerüche auftreten können.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Allzweckwaffe im Garten</strong><br />
Viele der im benutzten Kaffeepulver noch enthaltenen Mineralien sind essenziell für das Pflanzenwachstum und werden in den meisten Gärten tatsächlich auch vermisst. Stickstoff, Phosphor, Magnesium, Eisen und Kalzium sind nur die wichtigsten dieser Mineralien, die sonst mit dem Kaffeepulver in die Mülltonne wandern würden. Pflanzen nehmen während des Wachstums diese Mineralien auf und entziehen sie somit der Erde im Garten, das regelmäßige Düngen ist daher auch für ambitionierte Hobbygärtner Pflicht. Im Gegensatz zu vielen im Handel erhältlichen, hochkonzentrierten Mitteln, handelt es sich beim Kaffeepulver aber um ein reines Naturprodukt und eine Überdüngung ist damit kaum möglich. Beim Einsatz als Pflanzendünger wird das Pulver einfach auf der Erde rund um die Pflanzen verstreut. Der Kaffee vertreibt mit dem ihm eigenen Duft außerdem den ein oder anderen Schädling und zieht nützliche Regenwürmer dagegen an.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Zerkratzte Möbel bearbeiten</strong><br />
Holzmöbel, egal ob unbehandelt oder lackiert, neigen häufig zu Kratzern und können so auch wenn sie eigentlich noch relativ neu sind, schnell alt und gebraucht wirken. Im Baumarkt und Möbelgeschäften gibt es dafür spezielle Pflegemittel, die diese Kratzer reduzieren sollen und zumindest den optischen Eindruck wieder verbessern sollen. Bevor man zu solchen, oft teuren, Mitteln greift, kann man aber auch hier dem guten alten Kaffeesatz eine Chance geben. Dazu vermischt man einfach etwas des Kaffeepulvers mit ein paar Tropfen Wasser und/oder etwas Olivenöl, so dass daraus eine dickflüssige Paste entsteht. Diese trägt man dann mit einem weichen Tuch auf die zerkratzen Stellen auf, lässt das Ganze anschließend einwirken und trocknen, bevor es mit einem weichen Tuch wieder abgewischt wird. Da die bleichende Wirkung im Kaffee nicht nur die Kratzer optisch reduzieren kann, sondern eventuell auch die Farbe des intakten Holzes verändert, sollte man diese Methode zuerst an einer kleinen und nicht gut sichtbaren Stelle ausprobieren.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Insekten bekämpfen</strong><br />
Einige Stoffe im Kaffee, wie das Koffein oder auch die sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diterpene">Diterpene</a>, können eine stark toxische Wirkung auf viele Insekten und Schädlinge haben. Man kann solche Insekten daher damit nicht nur bekämpfen, sondern auch wirksam vertreiben. Gerade Stechmücken, Fruchtfliegen und viele Käferarten machen eher einen Bogen um den Kaffeeduft und können somit leicht von den Innenräumen ferngehalten werden. Genauso wie bei Tipp Nummer 1 gibt man dazu einfach den getrockneten Kaffeesatz in eine oder mehrere kleine Schalen und stellt diese an strategisch günstigen Stellen auf. Auf dem Balkon oder Terrasse kann man etwas vom Kaffeepulver auch einfach in einer dünnen Spur rund um die Sitzflächen verstreuen.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Haustiere pflegen</strong><br />
Wer mit einem oder mehreren Hunden im Haushalt lebt, macht vermutlich früher oder später auch Bekanntschaft mit Flöhen. Diese lassen sich oft im Fell der Vierbeiner nieder und sind dann auch nur schwer und mit reichlich Aufwand wieder loszuwerden. Aber wie viele andere Schädlinge, scheinen auch Flöhe den Geruch von Kaffeepulver zu meiden. Somit kann der Kaffeesatz als natürliches Antiflohmittel verwendet werden, auch wenn bei akutem Befall häufig trotzdem nur der Griff zu speziellen medizinischen Shampoos hilft. Zur Vorsorge und ergänzenden Fellpflege eignet sich das Kaffeepulver aber trotzdem hervorragend. Dazu reibt man das Pulver nach der Hundewäsche einfach kräftig in das noch feuchte Fell und spült es anschließend mit Wasser aus. Neben der abschreckenden Wirkung auf die Flöhe berichten viele Hundehalter außerdem davon, dass das Fell ihrer Vierbeiner nach so einer Behandlung weicher und auch glänzender erscheint.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Peeling für die Haut</strong><br />
Unsere Hautzellen sterben ständig und in großen Zahlen ab und trotz der regelmäßigen Wäsche verbleiben viele davon auf er gesunden Haut und können so zu einem unreinen Hautbild beitragen. Deswegen werden überall, teilweise sündhaft teure Peeling-Pflegemittel angeboten, die oft auch noch besonders umweltschädliche Mikroplastikteilchen enthalten. Die Wirkung ist trotzdem unbestritten und auch wichtig für eine schöne und gesunde Haut, kann aber auch mit natürlichen Mitteln und deutlich günstiger erreicht werden. Die rauhen Oberflächen und Kanten der kleinen Partikel im Kaffeepulver sind nämlich super dazu geeignet Schmutz und eben auch tote Hautzellen von der Hautoberfläche zu entfernen. Dazu mischt man ganz einfach das Pulver mit etwas Wasser oder ein wenig Kokosfett und verreibt es während einer Dusche auf den Körper und dem Gesicht. Danach einfach mit reichlich Wasser abduschen und das natürliche Peeling ist erledigt. Neben dem Peelingeffekt kann die Haut dabei außerdem von den im Kaffee enthaltenen Antioxidantien profitieren und auch die Durchblutung der Haut wird dabei gefördert.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Kochgeschirr und Oberflächen reinigen</strong><br />
Was gut für die Hautreinigung ist, kann schließlich kaum schlecht für das Kochgeschirr oder das Spülbecken sein. Das ist tatsächlich so, denn genauso wie die Kaffeepartikel abgestorbene Zellen von der Hautoberfläche rubbeln können, können sie auch dazu dienen, schwer zu reinigende Pfannen und Töpfe wieder auf Vordermann zu bringen. Dazu gibt man während des Abwaschs einfach ein bisschen Kaffeesatz auf die stark verschmutzen Stellen und wäscht sie dann ganz normal mit einem Schwamm ab. Die gleiche Wirkung kann natürlich auch bei anderen nur schwer zu reinigenden und widerstandsfähigen Oberflächen genutzt werden. So kann man mit der Kaffeepulvermethode auch das Spülbecken oder zum Beispiel den Grill schrubben. Die antibakterielle Wirkung im Kaffee ist hier neben der Putzwirkung nur ein Bonus. Bei hellen oder porösen Oberflächen sollte man allerdings vorsichtig sein, denn hier kann es zu Verfärbungen oder sogar Beschädigungen kommen.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Fleisch marinieren</strong><br />
Die Muskelfasern und vor allem die Proteine in einem Stück Fleisch können es recht zäh machen. Um etwa ein Steak schon vor dem Braten deutlich weicher zu machen, können diese Proteine mit verschiedenen Mittel aufgebrochen werden. Dazu dienen in erster Linie Salz, Enzyme und Säuren, die alle dazu geeignet sind, Fleisch vor der Zubereitung weicher zu machen. Kaffee enthält neben natürlichen Säuren auch Enzyme und ist daher perfekt zum Marinieren von Fleisch geeignet. Neben der proteinaufbrechenden Wirkung können die Säuren im Kaffeepulver außerdem geschmacksverstärkend wirken und das natürliche Fleischaroma stärker in den Vordergrund rücken. In der Praxis sieht es dann so aus, dass man ein wenig vom Kaffeesatz einfach zur üblichen Marinade gibt und dann mindestens 2 Stunden auf das Fleisch einwirken lässt. Das Kaffeepulver wird beim Braten ebenfalls gegart und formt eine dunkle und knusprige Schicht. Wenn man das Pulver nicht essen mag, kann man es alternativ auch vor dem Braten grob abwischen. Das Pulver wirkt sich aber nicht negativ auf den Geschmack aus und ist auch alles andere als ungesund.</li>
</ol>
<p>Bei gebrauchtem Kaffeepulver handelt es sich also tatsächlich um eine wahre Allzweckwaffe in allen Bereichen des Haushalts und Gartens, die viel zu schade für den Müll wäre. Probieren Sie die verschiedenen Tipps einfach mal aus und Sie werden sehen, dass es sich lohnt, den Kaffeesatz aufzubewahren. Bei welcher der verschiedenen <a href="https://www.kaffeefibel.com/">Zubereitungsmethoden von Kaffee</a> das Pulver abfällt, ist für die hier vorgestellten Verwendungszwecke übrigens egal.</p>
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		<title>Die richtige Reinigung und Pflege einer Espressokanne</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/richtige-reinigung-pflege-espressokanne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2018 13:53:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Espressokanne ist günstig und sorgt trotzdem für ein wunderbar kräftiges Kaffeearoma in der Tasse. Kein Wunder, dass die in Südeuropa so beliebte Kanne auch in Deutschland auf dem Vormarsch ist. Aber wie reinigt man das Teil richtig und wie hat man möglichst lange Freude damit? Wir erklären worauf es ankommt. Eine Espressokanne bietet einige [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Eine Espressokanne ist günstig und sorgt trotzdem für ein wunderbar kräftiges Kaffeearoma in der Tasse. Kein Wunder, dass die in Südeuropa so beliebte Kanne auch in Deutschland auf dem Vormarsch ist. Aber wie reinigt man das Teil richtig und wie hat man möglichst lange Freude damit? Wir erklären worauf es ankommt.</h5>
<p>Eine Espressokanne bietet einige gewichtige Vorteile, im Vergleich zu anderen Zubereitungsmethoden: Die Anschaffungskosten sind im <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeemaschinen-test/">Vergleich zu Kaffeemaschinen</a> oder gar Vollautomaten fast vernachlässigbar, die Handhabung ist wunderbar unkompliziert und auch der Geschmack kann die meisten überzeugen. Aber es gibt, wie immer im Leben, auch hier die Kehrseite der Medaille und da ist in dem Fall die etwas umständlichere Reinigung und Pflege der Kanne zu finden. Während man bei <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeevollautomat-test/">modernen Kaffeevollautomaten</a> einen großen Teil der Reinigungsarbeiten per Knopfdruck automatisch erledigen kann, ist der Aufwand bei Filterkaffeemaschinen sowieso relativ überschaubar. Bei der Espressokanne ist dagegen noch alles Handarbeit, denn die Spülmaschine sollte man damit besser meiden.</p>
<h3>Keine Chemikalien!</h3>
<p>Einige der aktuellen Hersteller werben zwar damit, dass die meisten Teile der Kanne spülmaschinenfest sind (zumindest die Gummidichtung ist es nicht), aggressive <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Geschirrsp%C3%BClmittel">Spülmittel</a> können hier aber trotzdem mehr schaden als nutzen. Das Metall kann angegriffen werden und so kann es schließlich zu unappetitlichen Verfärbungen kommen. Die im Reiniger enthaltenen Chemikalien können außerdem den Geschmack des Kaffees negativ beeinflussen. Es ist also in jedem Fall besser die Espressokanne von Hand und dann auch nur mit klarem Wasser zu reinigen.</p>
<p>Damit das trotzdem möglichst hygienisch gelingt, sollte die Kanne direkt nach jedem Gebrauch (zunächst immer abkühlen lassen!) gründlich gespült werden. Dazu zerlegt man die Kanne in die Einzelteile, leert das Kaffeepulver aus dem Filter und wäscht schließlich <strong>alle Teile unter reichlich Leitungswasser </strong>ab. Auf Spülmittel sollte man auch bei der Handwäsche immer verzichten und auch ein Schwamm oder Lappen ist nicht unbedingt nötig. Stattdessen genügt es, die Oberflächen mit den feuchten Fingern grob abzuwischen.</p>
<p><img loading="lazy" src="https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/03/Kaffeefibel-Blog-Espressokanne-Filter.jpg" alt="Kaffeefibel Blog Espressokanne Filter" width="400" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1230" srcset="https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/03/Kaffeefibel-Blog-Espressokanne-Filter.jpg 400w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/03/Kaffeefibel-Blog-Espressokanne-Filter-300x225.jpg 300w, https://www.kaffeefibel.com/wp-content/uploads/2018/03/Kaffeefibel-Blog-Espressokanne-Filter-80x60.jpg 80w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<h3>Kaffeeöl ist gut für den Geschmack</h3>
<p>Im Anschluss sollten die Einzelteile zunächst getrocknet werden, bevor die Kanne wieder zusammengesetzt wird. Die Außenseiten können dabei auch einfach mit einem Geschirrtuch abgewischt werden, im Inneren sollte man darauf aber besser verzichten. In der Kanne setzen sich mit der Zeit Kaffeeöle an, die aber <strong>kein Hygieneproblem</strong> darstellen, sondern ganz im Gegenteil, sich positiv auf das Aroma auswirken. Wischt man hier also mit einem Tuch, wird dieses erstens schmutzig und zweitens verliert man wichtige Aromastoffe. Nach 10-15 Zubereitungszyklen sollte man die braunen Ablagerungen in der Kanne dann aber trotzdem zumindest grob entfernen. Dazu kann man einfach ein feuchtes Küchentuch verwenden.</p>
<p>Erst wenn alle Einzelteile komplett getrocknet sind, kann der Espressokocher wieder zusammengebaut werden und ist bereit für den nächsten Einsatz. Der Metallfilter und der dazu passende Dichtungsring müssen übrigens nicht bei jeder Reinigung entfernt werden. Es reicht absolut aus, wenn man die beiden Teile nur alle 1-2 Wochen entfernt und dann eine größere Generalreinigung durchführt. Dabei kann man dann auch immer gleich einen Blick auf die Verschleißteile werfen und sicherstellen, dass etwa ein poröser Dichtungsring rechtzeitig ausgetauscht wird.</p>
<h2>Es lohnt sich</h2>
<p>Die richtige Pflege und regelmäßige Reinigung sorgt bei einer Espressokanne nicht nur für <strong>konstant guten Kaffeegeschmack</strong>, es kann außerdem die Lebensdauer der Kanne erheblich verlängern. Wird ein Espressokocher gut gepflegt und sobald es nötig wird auch mit den richtigen Ersatzteilen ausgestattet, steht einer <strong>Nutzung von vielen Jahren</strong> tatsächlich nichts im Weg. Das im Vergleich zu anderen Zubereitungsmethoden sowieso schon gute Preis-Leistungs-Verhältnis, fällt dann mit der Zeit noch deutlich besser aus. Denn während bei elektrischen Geräten halt auch viele Kleinbauteile zu einem Defekt führen können und dann oft ein Profi ran muss, können mögliche Probleme bei einem Espressokocher kinderleicht und mit sehr billigen Ersatzteilen behoben werden.</p>
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		<title>Interview mit einem Kaffeeröster</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/interview-kaffeeroester/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 08:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kaffeefibel.com/?p=1189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während die meisten gerne Kaffee trinken, haben die wenigsten Ahnung von der Kaffeeproduktion und -röstung. Wir haben mit einem Experten darüber gesprochen. In einer Kaffeerösterei dreht sich alles um die Bohne. Hier werden rohe Kaffeebohnen veredelt und erst so für die Zubereitung der Deutschen liebsten Heißgetränks vorbereitet. Und während sich immer mehr Menschen für die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5>Während die meisten gerne Kaffee trinken, haben die wenigsten Ahnung von der Kaffeeproduktion und -röstung. Wir haben mit einem Experten darüber gesprochen.</h5>
<p>In einer Kaffeerösterei dreht sich alles um die Bohne. Hier werden rohe Kaffeebohnen veredelt und erst so für die Zubereitung der Deutschen liebsten Heißgetränks vorbereitet. Und während sich immer mehr Menschen für die optimale Zubereitung interessieren und zum Beispiel relativ viel Geld für einen <a href="https://www.kaffeefibel.com/kaffeevollautomat-test/">Kaffeevollautomaten</a> ausgeben, ist der Röstvorgang für viele noch ein unbekanntes Feld. Dabei ist der von entscheidender Bedeutung für die Qualität des Endprodukts und relativ komplex, da viele Stellschrauben korrekt anzupassen sind. Wir haben über den Röstvorgang und Kaffee im Allgemeinen mit Rolf Bernhardt gesprochen, einem der Inhaber der <a href="https://www.kaffeeroesterei-konstanz.de/" rel="nofollow" target="_blank">Kaffeerösterei Konstanz</a>. Diese wurde in den letzten Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet und bietet neben erstklassigem Kaffee auch verschiedene Seminare und Verkostungen an.</p>
<p><strong>Herr Bernhardt, Sie rösten nicht nur Kaffee, sie bieten auch Röstseminare an. Nehmen da hauptsächlich Profis teil die ebenfalls eine Rösterei betreiben möchten oder ist das auch für private Kaffeeenthusiasten interessant?</strong></p>
<p>Wir bieten in erster Linie für Profis Seminare rund um das Thema Kaffee an. Neben unseren Röstseminaren bietet unsere Kaffeeschule auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Leute, die sich mit Kaffees beruflich beschäftigen, z.B. die klassische Barista Ausbildung, Verkaufsschulungen für Kaffeeladenbetreiber, Sensorik Kurse Rohkaffee, usw. Auch für unsere Kaffeeenthusiasten (Endverbraucher) führen wir unterschiedliche Seminare und Verkostungen durch.</p>
<p><strong>Der Rohstoff Kaffee, aber auch die Röstung haben Einfluss auf die Qualität des Endproduktes. Was würden Sie sagen ist dabei wichtiger, die Röstung oder das Ausgangsprodukt, die Kaffeebohne?</strong></p>
<p>Es ist beides gleichermaßen wichtig. Aus einem mittelmäßigen Rohkaffee lässt sich auch mit den besten Röstkünsten kein Spitzenkaffee herstellen. Fehler und Defekte der Rohbohne kann man nicht „wegrösten“. Selbstverständlich kann man den besten Rohkaffee auch durch schlechte Röstungen „ruinieren“.</p>
<p><strong>Hat man immer den gleichen Röstvorgang, unabhängig von der Bohne oder muss man das Vorgehen an die Kaffeebohnen anpassen? Und wie findet man dann raus, was die perfekte Röstung für die Bohne ist?</strong></p>
<p>Eine gute Frage zu einem sehr komplexen Thema. Dies umfassend zu beantworten würde hier einfach den Rahmen sprengen. Deswegen versuche ich es kurz zusammenzufassen. Der Röstvorgang &#8211; Dauer und Temperatur &#8211; ist von verschiedenen Faktoren abhängig, z.B. Feuchtigkeitsgehalt der Rohbohnen, Beschaffenheit der Rohkaffees und auch die Wetterlage (Luftdruck) muss beachtet werden. Davon hängt die Thermik der Abgasanlage ab, die wiederum Röstzeit und Rösttemperatur beeinflusst. Fingerspitzengefühl und Erfahrung wären natürlich auch sehr hilfreich für ein gutes Röstergebnis. Nur durch eine anschließende Verkostung haben sie Gewissheit, ob die Röstung erfolgreich war. Ein erfahrener Röstmeister kann das bereits am Röstprofil erkennen.</p>
<p><strong>Was unterscheidet den Kaffee aus Röstereien wie der Ihren von dem der großen Konzerne, den man im Supermarkt findet?</strong></p>
<p>Kleine Handwerksröstereien bewegen sich innerhalb eines Nischenmarktes. Es wird ausschließlich Spezialitäten- und Raritätenkaffees in bester Qualität angeboten. Das schmeckt der Kunde deutlich, vorausgesetzt der Röstmeister beherrscht sein Handwerk. Natürlich hat hochwertiger Kaffee auch einen höheren Preis.</p>
<p><strong>Kann man auch im Supermarkt hochwertigen Kaffee kaufen oder ist da alles generell auf einem niedrigeren Niveau?</strong></p>
<p>Mittlerweile bieten auch gut sortierte Supermärkte hochwertige Spezialitätenkaffees an. Wir selbst beliefern einige Supermärkte. Der Kunde wählt gezielt hohe Qualität und zahlt dafür auch gerne etwas mehr.</p>
<p><strong>Wie viele Sorten haben Sie im Angebot und gibt es Spezialitäten?</strong></p>
<p>Wir verarbeiten ca. 40 Sorten. Alle unsere Kaffees sind „Spezialitätenkaffees“ aus den besten Anbauländern und –Lagen. Wir sind persönlich weltweit unterwegs, um die besten Kaffees aufzuspüren. Auch nachhaltiger Anbau unserer Rohkaffees ist uns wichtig.</p>
<p><strong>Woher kommen die Bohnen und hat man darauf überhaupt Einfluss bzw. kann das prüfen?</strong></p>
<p>Wie erwähnt kommen unsere Kaffees aus der ganzen Welt, d.h. aus den bekannten Anbauländern der entsprechenden Kontinente. Bevor wir in größeren Mengen einkaufen, verkosten wir Proben, um die Qualität sicherzustellen. In unsere Qualitätssicherung investieren wir mittlerweile sehr viel Zeit und Geld.</p>
<p><strong>Eine praktische Frage zum Schluss: Wie bewahrt man Kaffeebohnen zu Hause am besten auf, so dass das Aroma möglichst lange erhalten bleibt?</strong></p>
<p>Am besten ganze Bohnen nur portionsweise frisch mahlen. Der Kaffee sollte dunkel, trocken und verschlossen (Tüte oder Dose) gelagert werden.</p>
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		<title>5 Kaffeegetränke mit Alkohol</title>
		<link>https://www.kaffeefibel.com/blog/rezepte-kaffee-mit-alkohol/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kaffeefibel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 16:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kaffeefibel.com/?p=1183</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kaffee schmeckt in vielen Varianten gut, sogar in Kombination mit verschiedenen alkoholhaltigen Getränken. Wir stellen die fünf leckersten Rezepte vor. Kaffee ist nicht nur eines der beliebtesten Getränke der Welt, er ist auch noch äußerst vielseitig einsetzbar. So gibt es ganze Rezeptsammlungen mit Desserts, deren zentraler Baustein das Aroma von frischem Kaffee ist. Der eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>Kaffee schmeckt in vielen Varianten gut, sogar in Kombination mit verschiedenen alkoholhaltigen Getränken. Wir stellen die fünf leckersten Rezepte vor.</h5>
<p>Kaffee ist nicht nur eines der beliebtesten Getränke der Welt, er ist auch noch äußerst vielseitig einsetzbar. So gibt es ganze Rezeptsammlungen mit Desserts, deren zentraler Baustein das Aroma von frischem Kaffee ist. Der eine Klassiker, den jeder kennt, ist Tiramisu. Aber auch in anderen Bereichen wird Kaffee gerne und oft verwendet, zum Beispiel bei alkoholischen Getränken und Cocktails. Hier kennen die meisten zumindest den wohl bekanntesten Vertreter, den Irish Coffee. Dabei werden eine Tasse Kaffe mit etwas Whiskey, Zucker und Sahne gemischt – ebenfalls ein echter Klassiker. Aber es gibt auch abseits des weltbekannten Irish Coffee jede Menge leckere Rezepte für alkoholhaltige Kaffeegetränke. Wir stellen hier die 5 leckersten vor:</p>
<ol>
<li class="ratgeberlist"><strong>Espresso Martini</strong><br />
Zutaten:</p>
<ul>
<li>5 cl Kahlúa</li>
<li>3 cl Wodka</li>
<li>3 cl Espresso</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Zubereitung:</strong><br />
Den bereits abgekühlten Espresso zusammen mit den übrigen Zutaten und etwas Crushed Ice in einen Shaker geben und gut durchschütteln. In einem Martiniglas servieren.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Schoko-Mocha</strong><br />
Zutaten:</p>
<ul>
<li>6 cl Espresso</li>
<li>6 cl Kahlúa</li>
<li>12 cl Milch</li>
<li>1-2 Teelöffel Schokoladensirup</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Zubereitung:</strong><br />
Ein flaches Glas mit ein paar Eiswürfeln füllen und dann alle Zutaten hineingeben und gut umrühren.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Der Wachmacher</strong><br />
Zutaten:</p>
<ul>
<li>6 cl Wodka</li>
<li>3 cl Kaffee</li>
<li>2cl Curaçao (oder ein ähnlicher Orangenlikör)</li>
<li>3cl Milch</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Zubereitung:</strong><br />
Die Zutaten zusammen mit etwas Crushed Ice im Shaker gut vermischen und dann am besten in einem Cognacglas anrichten. Sieht etwas langweilig aus und kann daher zum Beispiel mit einigen Kaffeebohnen garniert werden.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Perk Up (noch ein Wachmacher)</strong><br />
Zutaten:</p>
<ul>
<li>9 cl Wodka</li>
<li>1 Teelöffel frisch gemahlenes Kaffeepulver</li>
<li>3cl Ahornsirup</li>
<li>3cl Kokosmilch</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Zubereitung:</strong><br />
Hier wird der Kaffee nicht wie bei den anderen Rezepten zunächst gekocht und dann abgekühlt verwendet. Beim Perk Up gibt man das Kaffeepulver direkt in den Wodka und lässt das ganze einige Minuten durchziehen. Wenn sich das Pulver am Boden abgesetzt hat, sondert man den Wodka ab und gibt ihn zusammen mit etwas Crushed Ice in den Shaker. Dann die übrigen Zutaten ebenfalls hinzufügen, schütteln und in einem Martiniglas servieren.</li>
<li class="ratgeberlist"><strong>Honeyfee</strong><br />
Zutaten:</p>
<ul>
<li>5 cl Honey Whiskey</li>
<li>12 cl Kaffee</li>
<li>3 cl brauner Zuckersirup</li>
<li>Sahne</li>
</ul>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Zubereitung:</strong><br />
Für den Zuckersirup mischt man einfach etwas heißes Wasser mit braunem Zucker und rührt das Ganze solange, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Dann gibt man den Sirup zusammen mit den restlichen Zutaten in den Shaker und schüttelt es mit etwas Eis gut durch. Im Glas kann der Honeyfee dann noch mit etwas Schlagsahne garniert werden.</li>
</ol>
<h2>Experimentieren lohnt sich, fast alles ist erlaubt</h2>
<p>Genauso wie das Kochen, lädt auch die Zubereitung von Kaffeegetränken zum Ausprobieren ein. Es gibt unzählige Kombinationsmöglichkeiten und erlaubt ist alles was schmeckt. Also probieren Sie nach dem nächsten Festessen oder am nächsten kalten Winterabend einfach mal was Neues. Wenn Kaffee und Alkohol beteiligt sind, kann ja eigentlich kaum etwas schief gehen.</p>
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	</channel>
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