Philips HD8829 im Test
Geschmack92%
Reinigung89%
Ausstattung94%
Bedienung93%
Design/Verarbeitung89%
Preis-/Leistung92%
92%Gesamtwertung
Philips HD8829 im Test: Lesen Sie hier den Testbericht zum Philips HD8829 und vergleichen Sie ihn mit anderen aktuellen Kaffeevollautomaten.

Philips HD8829 – Testbericht

Mit einem Preis von knapp 400 Euro ist der Philips HD8829 auf den ersten Blick zwar kein Schnäppchen, angesichts der integrierten, vollautomatischen Milcheinheit relativiert sich das aber schnell. Einen Cappuccino auf Knopfdruck gibt es jedenfalls kaum günstiger. Unser Test zeigt, dass der Philips aber auch sonst jede Menge Stärken und nur sehr wenige Schwächen hat.

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Philips 3000 Series

Bei Philips gibt es derzeit über 20 verschiedene Kaffeevollautomaten im Sortiment, die preislich zwischen etwa 300 und 700 Euro liegen. Die Geräte der Series 2000 sind besonders handlich, einfach verarbeitet und damit auch etwas günstiger. In der 3000er Series findet man dagegen die etwas hochwertigeren und größeren Modelle der Mittelklasse und die 4000er Series vereint die Spitzenmodelle. Der hier getestete Kaffeevollautomat HD8829 ist Teil der 3000er Series und mit einem Preis von rund 400 Euro auch nicht besonders günstig. Im Vergleich zum HD8831, der Teil der etwas besser ausgestatteten 3100er Series ist, muss man hier auf einige Einstellungsoptionen verzichten. Dafür verfügt der Philips HD8829 über ein vollautomatisches und integriertes Milchschaumsystem, in der Preisklasse eine echte Ausnahme. Unser Test soll zeigen, ob der HD8829 sein Geld wert ist und tatsächlich Cappuccino auf Knopfdruck möglich macht.

Die Ausstattung

Der Philips HD8829 Kaffeevollautomat arbeitet mit einem maximalen Pumpendruck von 15 bar und nimmt dabei eine elektrische Leistung von 1.850 Watt auf. Der Automat ermöglicht neben herkömmlichem Kaffee auch die Zubereitung von Espresso und Cappuccino. Zusätzlich erlaubt er die Ausgabe von heißem Wasser und heißer Milch. Der HD8829 kann somit eigentlich die Zubereitung sämtlicher Heißgetränke erledigen, von diversen Kaffeevarianten, über Tee, bis hin zu Kakao. Das integrierte Milchsystem saugt die frische Milch über einen kurzen Schlauch an, erhitzt sie im Maschineninneren und gibt den Schaum schließlich direkt in die Tasse aus. Die Milch kann dabei entweder aus dem mitgelieferten Behälter (0,5 Liter) oder auch direkt aus einem Tetrapack angesaugt werden.

Das Scheibenmahlwerk im Inneren des Philips besteht aus Keramik und erlaubt die Veränderung des Mahlgrads in 5 Stufen. Der integrierte Wassertank fasst maximal 1,8 Liter und der Kaffeebohnenbehälter nimmt bis zu 250 g auf. Damit Tassen verschiedener Größen und Höhen problemlos benutzt werden können, ist der Auslauf des HD8829 höhenverstellbar. Zwischen 11 und 15 cm kann dieser frei verschoben werden. Neben dem eigentlichen Kaffeevollautomaten und dem Milchbehälter sind im Lieferumfang außerdem ein Kaffeelöffel, ein Teststreifen zur Bestimmung des Wasserhärtegrads sowie etwas Schmierfett zur Pflege der Brüheinheit enthalten. Diese kann einfach entnommen werden und sollte auch regelmäßig gereinigt werden. Die Option zur Benutzung von Kaffeepulver anstelle von ganzen Bohnen bietet der Philips übrigens nicht.

Testergebnis – kein Schnickschnack

Die Optik des Philips HD8829 ist durchaus schön anzusehen. Die Kombination aus schwarzer, matter Oberfläche und den verchromten Details am Kaffeeauslauf ist absolut gelungen. Edelstahl sucht man an der gesamten Konstruktion zwar vergeblich, die Verarbeitungsqualität ist abgesehen davon aber trotzdem sehr ordentlich. Lediglich die etwas scharfkantige Blende des Kaffeesatzbehälters fällt hier negativ auf. Auch die gummierten Tasten lassen sich hin und wieder nicht beim ersten Versuch aktivieren und scheinen generell eher für kleinere Hände und Finger optimiert zu sein. Das Netzkabel ist mit einer Länge von unter 80 cm etwas kurz und so ist man bei der Wahl eines Standorts auf eine Steckdose in unmittelbarer Nähe oder ein Verlängerungskabel angewiesen.

Das Bedienkonzept ist gut gelungen und nahezu selbsterklärend, so dass die meisten vermutlich sogar auf einen Blick in die Anleitung verzichten können und werden. Drei zentrale Knöpfe zur Zubereitung von Kaffee, Espresso und Cappuccino, rechts daneben eine Reihe Hinweisleuchten und links der Ein-/Ausschalter sowie die Aromaplus Funktion. Viel mehr brauchen die meisten im Alltag nicht. Auch die Behälter für Wasser und Kaffeebohnen wurden optimal platziert und sind sehr gut erreichbar. Die Abdeckungen können einfach aufgeklappt und der Wasserbehälter auch mit einem Bügel ganz einfach entnommen werden. Der Reinigungsaufwand ist insbesondere wegen des integrierten Milchsystems etwas größer als der bei anderen Geräten, bleibt aber trotzdem im Rahmen.

Die Qualität der ausgegebenen Kaffeevarianten ist beim Philips durchweg ausgezeichnet und insbesondere der Milchschaum kann überzeugen. Der Espresso verfügt über eine gute Crema an der Oberfläche und ein kräftiges Aroma. Die Möglichkeiten das Aroma an den eigenen Geschmack anzupassen sind beim HD8829 allerdings begrenzt. Neben dem Mahlgrad in 5 Stufen, kann lediglich die Wassermenge frei bestimmt werden. Die verwendeten Kaffeemenge kann nur über die Aromaplus Funktion beeinflusst werden und das auch nicht besonders genau. Die bevorzugte Einstellung kann zwar gespeichert werden, allerdings nur in einer Version. Verschiedene Profile für die unterschiedlichen Vorlieben in der Familie bietet der Philips also nicht. Hier muss man den Automaten gegebenenfalls also immer wieder verstellen und jedesmal neu an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

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Testfazit – für Milchschaumfans

Soll es ein Kaffeevollautomat mit Milchschaumautomatik und günstigem Preis sein, ist der HD8829 möglicherweise genau richtig für Sie. Zwar muss man hier auf Komfort wie verschiedene Profile, hochwertigen Edelstahl oder auch ein Display verzichten, unter dem Strich stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis aber trotzdem.

Vergleichen Sie den Philips HD8829 mit anderen Geräten in unserem Kaffeevollautomaten Test.

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