Philips HD7870 im Test
Geschmack93%
Reinigung92%
Ausstattung90%
Bedienung92%
Design/Verarbeitung91%
Preis-/Leistung92%
92%Gesamtwertung
Philips HD7870 Senseo im Test: Lesen Sie hier den Testbericht zur Philips HD7870 Senseo Twist und vergleichen sie sie mit anderen Kaffeepadmaschinen.

Philips HD7870 Senseo Twist

Die 7870er Reihe von Philips umfasst vier verschiedene Modelle. Das sind die Basisversion 7870, die 7872 mit individuell einstellbarer Wassermenge, die 7873 mit zusätzlichem Wasserfilter sowie die 7874 mit Milchaufschäumer. Die hier getestete HD7870 besitzt zwar keines der genannten Extras, entpuppt sich im Vergleich aber trotzdem als Testsieger. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei rund 80 Euro sehr gut und das Gerät liefert das was man von einer Kaffeepadmaschine erwartet – richtig guten Kaffee und Espresso. Lesen Sie in unserem Test welche kleineren Schwächen die HD7870 trotzdem zeigt und wo sie restlos überzeugen kann.

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Die Ausstattung

Das größte Manko vorweg: Die HD7870 bietet keine Möglichkeit Milch aufzuschäumen. Wenn Sie also gerne mal Cappuccino oder ähnliche Milchkaffeevarianten trinken, ist das ein echter Minuspunkt, denn somit sind sie immer auf einen gesonderten Milchaufschäumer angewiesen. Falls Sie aber in erster Linie Kaffee oder oder Espresso trinken, birgt die abgespeckte Ausstattung die 7870 sogar Vorteile. Günstiger in der Anschaffung, unkompliziert in der Bedienung, einfache Reinigung – der fehlende Milchbehälter bietet durchaus Pluspunkte. Wenn Sie also auf Milchschaum verzichten können, lässt die HD7870 sonst auch kaum etwas vermissen.

Das Touchpanel im Fuß der Maschine ermöglicht eine unkomplizierte und intuitive Bedienung und sieht dabei auch noch recht schick aus. Der Kaffeeauslauf ist höhenverstellbar und erlaubt die spritzfreie Befüllung aller Tassenformen und –höhen. Eine Entkalkungsanzeige macht darauf aufmerksam, wenn es mal wieder Zeit für das Reinigungsprogramm ist und sorgt so für optimalen Geschmack und eine lange Lebensdauer. Außerdem ist die Senseo Twist für eine Kaffeepadmaschine recht flexibel und erlaubt Kaffeemengen zwischen 70 und 280 ml. Der Wassertank ist ausreichend dimensioniert und fasst rund 1 Liter. Alle abnehmbaren Teile sind spülmaschinenfest und das Gerät ist in 3 verschiedenen Farbkombinationen erhältlich. Warum das gleiche Modell in einer anderen Farbe teilweise fast 20 Euro teurer ausfällt, können aber wohl nur Marketingexperten erklären.

Testergebnis – lässt keine Wünsche offen

Die Bedienung der Senseo Twist gestaltet sich, auch dank des Touchpanels, denkbar einfach. Man wählt die gewünschte Kaffeestärke, also entweder Espresso oder milderem Caffè Lungo und anschließend die Kaffeemenge, also zwischen einer und zwei Tassen. Das kann schon während des Aufheizvorgangs passieren und sobald dieser abgeschlossen ist, startet auch schon der Brühvorgang. Toll, denn so muss man eben nicht mit dem Knopfdruck warten, bis das Gerät bereit ist. Apropos Knopfdruck, das Touchpanel funktioniert wirklich einwandfrei und eine leichte Berührung reicht meist schon aus. Nur die Position der Bedienelemente erscheint nicht ganz durchdacht. Ganz in der Nähe und unterhalb des Kaffeeauslaufs sind leider Spritzer und Flecken auf der Hochglanzoberfläche vorprogrammiert. Hier muss man also immer mal wieder wischen.

Die Verarbeitung ist sehr ordentlich, auch wenn das verwendete Plastik recht leicht wirkt und somit nicht den wertigsten Eindruck hinterlässt. Laut Herstellerangabe handelt es sich dabei übrigens um recyceltes Plastik, das ökologische Gewissen darf also immerhin beruhigt sein. Das Design ist gut gelungen und die Padmaschine wirkt handlich und recht edel. Durch die verschiedenen Farbkombinationen dürfte auch für jeden Geschmack eine Variante zu finden sein.

Die Qualität des Kaffees hängt logischerweise sehr stark von den verwendeten Pads ab, man kann aber durchaus sagen, dass die Senseo das Beste aus den Pads rausholt. Die Temperatur des ausgegebenen Kaffee liegt bei rund 77°C und zwischen dem Einschalten der Maschine und der Ausgabe vergehen weniger als 90 Sekunden. Die HD7870 ist sehr sauber und übersichtlich aufgebaut und dementsprechend unkompliziert gestaltet sich auch die Reinigung und Wartung.

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Testfazit – der Testsieger in Sachen Kaffee und Espresso

Kritiker könnten die HD7870 die fehlende Möglichkeit Milch aufzuschäumen vorwerfen. Wenn Sie dem aber entgegnen würden „Milch? Ich will Kaffee!“, dürfte die rund 80 Euro teure Kaffeepadmaschine genau die Richtige für sie sein. Einfach zu bedienen, sehr guter Geschmack und zahlreiche Möglichkeiten die Kaffeestärke und –menge anzupassen. In Sachen Kaffee/Espresso ist die 7870 unser Testsieger.

Vergleichen Sie die Philips HD7870 mit anderen Geräten in unserem Kaffeepadmaschinen Vergleichstest.