Philips HD7765 im Test
Geschmack92%
Ausstattung89%
Bedienung90%
Design/Verarbeitung93%
Preis-/Leistung89%
91%Gesamtwertung
Philips HD7765 im Test: Lesen Sie hier den Testbericht zur Philips HD7765 Grind&Brew und vergleichen Sie sie mit anderen aktuellen Kaffeemaschinen.

Philips HD7765 Grind&Brew – Testbericht

Filterkaffee aus frisch gemahlenen Bohnen liegt im Vergleich mit gekauftem Kaffeepulver in der Regel eindeutig vorne und davon profitiert natürlich auch die Philips HD7765 in unserem Test. Der Geschmack ist erstklassig und dazu ist hier zusätzlich auch der Einsatz von Pulver möglich. Die Maschine ist schön anzusehen und gut verarbeitet, im Vergleich zu anderen Kaffeemaschinen ohne Mühle aber auch relativ teuer.
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Philips

Die hier getestete HD7765 Grind&Brew ist eine der wenigen Kaffeemaschinen im Sortiment von Philips, die dank eines integrierten Mahlwerks auch die Verwendung von ganzen Kaffeebohnen erlaubt. Das zweite Modell mit der Funktion ist die nahezu baugleiche HD7766, die darüber hinaus aber noch einige zusätzliche Features besitzt. So kann man hier etwa auf eine Timerfunktion zurückgreifen und hat außerdem einen zweiten Bohnenbehälter zur Verfügung. Somit können hier also zwei verschiedene Kaffeesorten eingefüllt werden, aus denen dann beim Brühvorgang gewählt wird. Auf diese beiden Extras muss man bei der kleineren HD7765 verzichten, dafür spart man hier aber auch ein paar Euro. Während für die HD7766 knapp 140 Euro fällig werden, ist die HD7765 bereits für rund 120 Euro zu haben. Wir werfen in unserem Test einen genauen Blick auf die gebotene Ausstattung und testen, wie sich die Maschine in der Praxis schlägt.

Die Ausstattung

Zunächst einmal handelt es sich bei der Philips HD7765 Grind&Brew um eine „normale“ Filterkaffeemaschine, mit schwenkbarem Filterkorb. Der Wasserbehälter fasst maximal 1,2 Liter und ist mit einer gut erkennbaren Skala versehen, die 2 bis 10 Tassen abdeckt. Der gebrühte Kaffee landet in einer Glaskanne, die mit einer sogenannten Aroma-Swirl-Düse ausgestattet ist. So soll sichergestellt werden, dass sich der neu einfließende Kaffee stets gut mit dem in der Kanne vermischt und ein gleichmäßiges Aroma entstehen kann. Wie bei einer handelsüblichen Filterkaffeemaschine kann man die HD7765 auch ganz einfach mit bereits gemahlenem Kaffeepulver betreiben, ihr volles Potential spielt sie aber natürlich erst mit ganzen Bohnen aus.

Der Kaffeebohnenbehälter auf der Oberseite der etwa 44cm hohen Maschine bietet genug Platz für fast ein Pfund Kaffee und verfügt außerdem über einen Drehregler zur Einstellung des Mahlgrads. Neben den 3 empfohlenen Einstellungen vom Hersteller, kann insgesamt aus 9 verschiedenen Einstellungen gewählt werden. Die Kaffeestärke kann aus 3 Optionen (mild, mittel, stark) gewählt werden und zusätzlich über die Kombination aus Wassermenge und der Tassenanzahl beeinflusst werden. Denn egal wieviel Tassen über das Display ausgewählt werden, die eingefüllte Menge Wasser wird stets voll aufgebraucht. Das lädt also zum Experimentieren ein und bietet jede Menge Spielraum für alle Geschmäcker. Dank der guten Tropf-Stopp-Funktion kann Kaffee auch schon während des laufenden Brühvorgangs entnommen werden, spätestens nach 15-20 Sekunden muss die Kanne dann aber wieder zurück in das Gerät gestellt werden. Da der Brühvorgang nicht gestoppt wird, läuft der Filter ansonsten über.

Testergebnis – wie frisch gemahlen

Den für eine Kaffeemaschine recht hohen Preis jenseits der 100-Euro-Marke kann man natürlich schon mit dem integrierten Mahlwerk einigermaßen rechtfertigen. Aber auch das gelungene Design und die ansprechende Verarbeitungsqualität tragen hier einen gewichtigen Teil bei. Die Glaskanne bietet zwar naturgemäß keine besonders gute Isolierung, aber kann im Test trotzdem punkten. Sie macht einen ziemlich robusten Eindruck und verfügt außerdem über einen sehr guten Auslauf, der eigentlich nie unbeabsichtigt tropft. Da weder ein Wasserfilter im Tank vorgesehen, noch eine Entkalkungsanzeige vorhanden ist, sollte man die Maschine am besten einfach regelmäßig entkalken. Je nach Qualität des Leitungswasser kann das alle 2-8 Wochen nötig sein.

Der Wassertank sitzt bei der HD7765 an der Vorderseite und kann so zum Befüllen sehr einfach erreicht werden. Die Anzahl der bereits eingefüllten Tassen kann sehr gut von außen, aber dank Reflexionen auch auf der Innenseite abgelesen werden. Die grundsätzliche Bedienung erfolgt über einen zentralen Drehregler und nur zwei zusätzlichen Tasten. Trotz der diversen Einstellungs- und Anpassungsmöglichkeiten konnte die Bedienung so sehr übersichtlich und unkompliziert gestaltet werden. Lediglich das Display ist für den ein oder anderen wohl einen Tick zu klein geraten und manchmal nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Jeder der schon einmal frisch gemahlenen Kaffee mit Kaffeepulver aus der Packung verglichen hat weiß, dass der Unterschied, nicht nur für Kenner, relativ deutlich ist. So entwickelt auch die Philips HD7765 ein sehr angenehmes Aroma in der Tasse und erfüllt oft sogar die ganze Küche mit einem herrlichen, frischen Kaffeeduft. Ein kleiner Nachteil ist dabei der etwas höhere Kaffeeverbrauch, der mit dem relativ groben Mahlgrad der Maschine einhergeht. Selbst bei der feinsten Einstellung ist das Pulver etwas gröber, als das bei anderen Geräten oder speziellen Kaffeemühlen der Fall ist. Die Abschaltautomatik wurde im Test zuverlässig nach 30 Minuten aktiv und kann auf Wunsch übrigens sogar angepasst werden. Zeiten zwischen 10 und 120 Minuten sind hier möglich.

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Testfazit – Qualität hat ihren Preis

Wenn Sie auf frisch gemahlenen Kaffee Wert legen, sich mit einer Kaffeemühle aber nicht noch ein weiteres Gerät in die Küche stellen wollen, könnte eine Kombination wie sie die Philips HD7765 bietet, die Lösung sein. Die Bedienung ist simpel und die Ausstattung zweckmäßig. Ein etwas höherer Kaffeeverbrauch ist aufgrund des relativ groben Mahlgrades allerdings kaum zu vermeiden.

Vergleichen Sie die Philips HD7765 mit anderen Geräten in unserem Kaffeemaschinen Test.

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