Krups ProAroma F 309 im Test
Geschmack85%
Ausstattung78%
Bedienung80%
Design/Verarbeitung81%
Preis-/Leistung83%
81%Gesamtwertung
Krups ProAroma F 309 im Test: Lesen Sie hier den Testbericht zur Krups ProAroma F 309 und vergleichen sie sie mit anderen aktuellen Kaffeemaschinen.

Krups ProAroma F 309 – Testbericht

Die Krups ProAroma F309 ist nur mit dem nötigsten ausgestattet und könnte im besten Fall eine ordentliche Kaffeemaschine ohne Schnick Schnack sein. Leider leistet sie sich im Test einige Schwächen und verspielt so eine höhere Wertung.

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Krups

Die Geschichte der Krups GmbH hat bereits Mitte des 19. Jahrhunderts, also vor über 150 Jahren begonnen. In Solingen hat ein gewisser Robert Krups eine ehemalige Schmiede übernommen und mit der Zeit zum Hersteller von verschiedenen Haushaltsgeräten wie zum Beispiel Waagen ausgebaut. Heute gibt es kaum eine Gerätekategorie in der Krups nicht vertreten wäre, von der langen Tradition ist allerdings nicht mehr viel übrig geblieben. Die Marke ist mittlerweile Teil der französischen Groupe SEB und im Stammsitz Solingen sind heute lediglich noch ein Warenlager und der Kundendienst ansässig. Die Produktion wurde dagegen schon lange ins europäische Ausland oder auch nach Übersee ausgelagert. Die hier getestete ProAroma F 309 wurde beispielsweise in Portugal hergestellt. Mit einem Preis von ungefähr 35 bis 40 Euro ist sie auch die günstigste Kaffeemaschine von Krups, umso spannender wird zu sehen sein, wie sie sich in unserem Test schlagen kann.

Die Ausstattung

Dass die ProAroma F 309 nicht nur preislich im Einsteigersegment zuhause ist, wird auch bei einem Blick auf die Ausstattungsmerkmale deutlich. Der Kaffee landet hier in einer einfachen Glaskanne und ein längeres Warmhalten ist nur über die in der Maschine integrierte Heizplatte möglich. Die sollte man aber besser nicht vergessen auszuschalten, denn über eine Abschaltautomatik verfügt die Krups leider nicht. Auch Features wie ein Display, eine Zeitschaltuhr oder verschiedene Programme sucht man hier vergebens. Ein Tropfstopp ist dagegen vorhanden und erlaubt es die Kanne auch während des laufenden Brühvorgangs zu entnehmen.

Die Heizleistung der Krups ProAroma F 309 beträgt 1050 Watt und der Wassertank bietet ein Fassungsvermögen von 1,4 Litern bzw. 10-15 Tassen. Sowohl an der Vorderseite der Kaffeemaschine als auch auf der Glaskanne ist eine Skalierung angebracht. Die Kanne ist mit einem der üblichen Aromaverschlussdeckel ausgestattet und der Filterträger schwenkt zur einfachen Befüllung bzw. Entnahme des Kaffeefilter seitlich aus. Laut Hersteller kommt hier außerdem ein spezielles Heißbrühsystem zum Einsatz, welches das Verhältnis aus Brühtemperatur und Durchlaufgeschwindigkeit optimieren und somit auch dem Kaffeearoma zugute kommen soll. Wir sind gespannt ob und wie sich das im Testergebnis zeigen wird.

Testergebnis – hoher Kaffeeverbrauch

So wie die dünne Ausstattung der F 309 schon das Preissegment erahnen lässt, tun das auch die verwendeten Materialien. Der schwarze Kunststoff ist recht dünn, wirkt nicht besonders stabil und damit leider auch etwas billig. Auch die Kaffeekanne besteht auch sehr dünnem Glas, das nicht besonders vertrauenserweckend wirkt. Schade, vor allem da eine kaputte Glaskanne in dem Preisbereich oft direkt einen wirtschaftlichen Totalschaden der gesamten Kaffeemaschine bedeutet. Die Skala auf der Kanne ist uns außerdem etwas zu klein geraten, aber das nur am Rande.

Überraschend gut funktioniert dann aber die Warmhaltefunktion mit der eben erwähnten Kanne. Selbst ohne Heizplatte bleibt der Kaffee hier 5-15 Minuten (je nach Menge) auf einer trinkbaren Temperatur. Auf der Heizplatte verlängert sich die Zeit noch mal um ein Vielfaches, allerdings fällt hier doch die fehlende Abschaltautomatik erneut negativ auf. Der Tropfstopp funktioniert im Test zwar einwandfrei, allerdings erweist sich das Einschieben der Kanne als unnötig fummelig. Das klappt nur wenn man die Kaffeekanne absolut gerade hält, ansonsten ist der Tropfstopp hier gerne mal im Weg. Die Anzeige am Wasserbehälter verfügt übrigens über einen Lupeneffekt, der sich aber leider eher nachteilig auf die Lesbarkeit auswirkt.

Der Geschmackstest fällt bei der ProAroma F 309 dann leider nur durchschnittlich aus. Der Kaffee ist weder besonders heiß noch sehr aromatisch. Bei dem einen, bewährten Löffel Kaffeemehl pro Tasse wirkt er nicht besonders stark und fast etwas wässrig. Erst mit etwas mehr Kaffeepulver überzeugt dann auch das Aroma. Im Vergleich zu anderen Kaffeemaschinen ist die Krups auch nicht gerade die schnellste und sie ist während des Brühvorgangs auch immer deutlich hörbar. Gerade gegen Ende, wenn der Wasserbehälter leer wird, knallt und faucht sie recht laut vor sich hin.

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Testfazit – zu teuer für die gebotene Leistung

Die Krups ProAroma F 309 ist mit einem Preis von deutlich unter 50 Euro recht günstig, angesichts der Leistung aber trotzdem kein Schnäppchen. Die Severin KA 4049 kostet noch etwas weniger, liefert aber insgesamt das bessere Ergebnis.

Vergleichen Sie die Krups ProAroma F 309 mit anderen Geräten in unserem Kaffeemaschinen Vergleichstest.