AEG PremiumLine KF 7500 im Test
Geschmack90%
Ausstattung94%
Bedienung87%
Design/Verarbeitung93%
Preis-/Leistung88%
90%Gesamtwertung
AEG PremiumLine KF 7500 im Test: Lesen Sie hier den Testbericht zur AEG PremiumLine KF 7500 und vergleichen sie sie mit anderen aktuellen Kaffeemaschinen.

AEG PremiumLine KF 7500 – Testbericht

Die AEG KF 7500 überzeugt im Test mit einer sinnvollen Ausstattung, einem schönen Design und hochwertiger Verarbeitung. Auch der Preis ist mit rund 70 Euro ausgesprochen fair, lediglich kleinere Schwächen verhindern die Höchstwertung.

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AEG PremiumLine

Die AEG Aktiengesellschaft hatte ihren Sitz lange Jahre in Frankfurt am Main, existiert nun aber schon seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das Unternehmen wurde mehrfach aufgekauft und diverse Produktionsstätten in Deutschland geschlossen und dafür ins europäische Ausland verlagert. Der Markenname AEG existiert aber noch immer und befindet sich im Besitz des schwedischen Konzerns Electrolux. Im Bereich der Haushaltsgeräte wird die Marke auch noch immer fleißig bedient und allein 12 verschiedene Filterkaffeemaschinen werden unter dem noch immer guten Namen „AEG“ angeboten. Preislich liegen die Geräte im gesamten Spektrum zwischen 20 und deutlich über 100 Euro verteilt. Die hier getestete KF 7500 ist mit einem Preis von rund 70 Euro und der gebotenen Ausstattung Teil der oberen Mittelklasse. Kein Schnäppchen, aber trotzdem ungemein beliebt bei den Kunden. Wir wollen im Test prüfen was dran ist an der PremiumLine KF 7500 und wie sie im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet.

Die Ausstattung

Zwar wurde bei der KF 7500 auf eine Thermoskanne verzichtet und stattdessen auf eine Glaskanne gesetzt, das ist aber auch der einzige Punkt wo man den sprichwörtlichen Rotstift erkennen kann. Ansonsten ist die Filterkaffeemaschine eindeutig in der Oberklasse angesiedelt, was man schon beim ersten Blick am gebürsteten Edelstahlgehäuse erkennen kann. Natürlich sind der Deckel und der Großteil des Innenlebens aus Plastik hergestellt, aber das komplette Gehäuse ist mit Edelstahl verkleidet, was optisch gefällt, aber auch einfach deutlich hochwertiger wirkt. Die bereits erwähnte Glaskanne fasst 1,25 Liter oder 10 kleine bzw. 15 große Tassen. Über eine Wärmhaltefunktion kann der Kaffee hier bis zu 40 Minuten auf Betriebstemperatur gehalten werden, danach schaltet sich die Heizplatte automatisch ab.

Neben dem Gehäuse fällt direkt auch das blaue Display in der Mitte des Bedienfeldes auf. Hier wird die Uhrzeit angezeigt, viel wichtiger aber ist, dass es eine Timer-Funktion bietet. So kann zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 24 Stunden frische Kaffee automatisch zubereitet werden. Der Kaffee kann übrigens in 3 verschiedenen Stärkegraden gebrüht werden, was die AEG KF 7500 über eine anpassbare Verweildauer des Wassers im Kaffeemehl erreicht. Der Wasserstand in der Maschine ist auf jeweils einer Skala links und rechts ablesbar, allerdings nicht von vorne. Wenn die KF 7500 also in einer Nische stehen soll, ist die Anordnung nicht optimal. Ein Kabelfach ist leider nicht vorhanden, überschüssiges Kabel liegt also unschön herum oder muss manuell mit Kabelbindern beseitigt werden.

Testergebnis – echte Oberklasse

Die Verarbeitung und die Optik der AEG PremiumLine KF 7500 gefallen sofort. Auch in hochwertigen Küchen wirkt sie nicht Fehl am Platz, sondern fügt sich dank des klassischen und doch modernen Äußeren überall ein. Dank der kompakten Abmessungen und der eckigen Form beansprucht sie nur wenig Platz. So schön die Maschine anzusehen ist, umso enttäuschender war dann der Praxistest. Sie ist sehr empfänglich für Fingerabdrücke oder Wasserflecken und man könnte eigentlich nach jeder Benutzung den Lappen rausholen. Ein klassischer Fall von schön, aber nicht gerade praktisch. Offenbar wurde hier leider auf eine Versiegelung des Edelstahls verzichtet. Pluspunkte sammeln kann die AEG dagegen mit der Glaskanne. Die wirkt wesentlich dickwandiger und damit stabiler und langlebiger als viele Konkurrenten.

Zur Bedienungsfreundlichkeit einer Filterkaffeemaschine lässt sich in der Regel nicht viel sagen, aber auch hier gibt es bei der KF 7500 einige Punkte, die erwähnenswert sind. Der Filterhalter kann mit einer Art Henkel sehr komfortabel entnommen werden, allerdings ist dieser beim Entsorgen der benutzten Filter dann häufig im Weg und stört. Der Wassertank dagegen gefällt uns und ist mit der ausreichend großen Öffnung gut erreichbar und einfach nachzufüllen. Der Timer ist unkompliziert einstellbar und funktioniert dann auch tadellos. Über eine Batterie verfügt die AEG aber leider nicht. Die Maschine muss also immer am Netz hängen, sonst geht die Uhrzeit verloren und muss neu eingestellt werden. Man holt sich mit der AEG KF 7500 also einen ständigen Stromverbraucher ins Haus, wenn man die Timer-Funktion denn nutzen möchte.

Der Kaffee aus der KF 7500 ist sehr schmackhaft und auch überdurchschnittlich heiß. Die 3 möglichen Stärkegrade machen einen spürbaren Unterschied und laden zum Experimentieren ein. Im Vergleich zu anderen Geräten ist die AEG aber recht laut und röchelt gerade gegen Ende des Brühvorgangs auch im Nebenraum deutlich hörbar. Der Tropfstopp am Kaffeeauslauf funktioniert einwandfrei und verhindert Flecken auf der Heizplatte zuverlässig. Auch die Glaskanne überzeugt in der Hinsicht, einziger Minuspunkt ist hier der Deckel, denn der hat sich beim Öffnen gelegentlich unbeabsichtigt ganz gelöst und ist abgefallen.

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Testfazit – angesichts der Ausstattung ein fairer Preis

Trotz einiger Schwächen ist die AEG PremiumLine KF 7500 eine sehr gute Kaffeemaschine. Wer auf eine Timer-Funktion und ein Edelstahlgehäuse Wert legt, findet kaum ein günstigeres Gerät als die AEG.

Vergleichen Sie die AEG PremiumLine KF 7500 mit anderen Geräten in unserem Kaffeemaschinen Vergleichstest.